Darum gehts
- Über 7000 Fans in der AIL Arena beim FCZ-Spiel am Sonntag
- Ex-Lugano-Star Mattia Bottani bleibt ohne Klub, will Super-League-Rückkehr
- 402 Spiele für Lugano, Top-Fitnesswerte, Vertrag lief Ende Juni aus
Die AIL Arena lockt im Tessin die Massen an. Über 7000 Fans waren beim Spiel gegen den FCZ dabei – darunter auch einige bekannte Gesichter. Etwa Nati-Star Manuel Akanji (31), ein guter Freund von Renato Steffen (34). Doch eine andere Personalie zog ebenfalls die Blicke auf sich: Ex-Lugano-Star Mattia Bottani (35).
Seit sein Vertrag Ende Juni auslief, ist die Tessiner Ikone noch immer auf Klubsuche. Gemäss Blick-Informationen hat in den vergangenen Wochen ein Super-League-Klub Interesse an ihm angemeldet. In der Zwischenzeit hält sich Bottani im privaten Rahmen fit. An seiner Fitness lag es ohnehin nie. Seine Werte gehörten in der vergangenen Saison zu den besten im Lugano-Kader.
Kritik an Ex-Trainer
Erst kürzlich liess Bottani durchblicken, wie schwer ihm der Abschied aus Lugano fiel. Im Interview mit dem «Corriere del Ticino» richtete er dabei auch einige markige Worte an Trainer Mattia Croci-Torti (44): «Mit der Zeit liessen mich einige seiner Entscheidungen den Respekt vor ihm verlieren.»
An seiner Liebe zu Lugano hat sich dadurch allerdings nichts geändert. Bottani ist gleich neben dem Stadion aufgewachsen und absolvierte 402 Spiele für die Bianconeri. Dass er sich nun auch in der neu eröffneten AIL Arena ein Spiel anschaut, ist deshalb keine Überraschung. So wie am vergangenen Sonntag.
Bottani will weiter Super-League-Spieler sein
Sein grösster Wunsch ist allerdings ein anderer: Bottani will die neue Arena noch einmal als Spieler betreten. Das bestätigt er auch auf Blick-Anfrage. «Mein grösster Traum ist es, weiterhin in der Super League zu spielen und mich zu beweisen. Ich will um jeden Preis mit einem anderen Trikot in die AIL Arena zurückkehren und zeigen, was ich kann.»
Das weiss auch Croci-Torti. Auf Bottanis Kritik reagiert der Lugano-Trainer derweil gelassen: «Wenn ich Bottani bis vor zwei Monaten für seine Einstellung und seine Verbundenheit mit dem Klub gelobt habe, werde ich ihn jetzt sicher nicht für seine Aussagen kritisieren. Ich gehe meinen Weg weiter und erlaube mir heute nicht, weitere Polemik zu schüren.»
Ob sich die beiden in den kommenden Monaten tatsächlich wieder auf dem Platz begegnen, wird sich zeigen.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 3 | 9 | 9 | |
2 | BSC Young Boys | 3 | 8 | 7 | |
3 | FC St. Gallen | 3 | 2 | 7 | |
4 | FC Sion | 3 | 2 | 6 | |
5 | FC Basel | 3 | 2 | 6 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 3 | 1 | 5 | |
7 | Servette FC | 3 | -1 | 3 | |
8 | FC Zürich | 3 | -5 | 3 | |
9 | FC Thun | 3 | -6 | 3 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 3 | -4 | 1 | |
11 | FC Luzern | 3 | -5 | 1 | |
12 | FC Vaduz | 3 | -3 | 0 |

