Neu die Weltnummer eins, aber ...
Zukunft von Nati-Stars offen – wars das mit dem Gold-Traum?

Vor dem WM-Final gegen Finnland sagten sich viele: Wenn nicht jetzt, wann dann? Doch es wurde wieder nichts mit Gold, obwohl die Nati die eigenen Fans im Rücken hatte und davor so stark war wie nie zuvor.
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Nach der Niederlage im Final von Zürich wird die Nati von den Fans gefeiert und aufgemuntert.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz verpasst einmalige Chance auf WM-Titel daheim
  • Roman Josi bleibt Schlüsselspieler, ungewisse Zukunft bei der nächsten WM
  • Schweiz neu Weltranglistenerste, junge Spieler sollen Team verstärken

Einige Minuten nachdem Konsta Helenius Finnland in der Overtime zum Weltmeistertitel geschossen und damit den grossen Schweizer Traum zerstört hat, erholen sich die 10'000 Fans in der Zürcher Swiss Life Arena vom Schock und beginnen wieder damit, zu singen, ihre Mannschaft zu feiern und aufzurichten.

Doch im Raum beziehungsweise in der Halle schwebt auch die Frage: Wars das mit dem Traum vom WM-Gold? Das Gefühl, dass eine einmalige Chance verpasst wurde, Weltmeister zu werden, lässt sich nicht vertreiben.

Doch sieht die Zukunft der Nati wirklich so düster aus? Die Mannschaft hat mit Captain Roman Josi, der am Montag seinen 36. Geburtstag als vierfacher Silberheld feiert, seinem Kumpel Nino Niederreiter (33), den Goalies Leonardo Genoni (38) und Reto Berra (39), Verteidiger Christian Marti und WM-Topskorer Sven Andrighetto (beide 33) einige Spieler im fortgeschrittenen Alter in ihren Reihen.

Josis Bedeutung ist und bleibt gross

Meistergoalie Berra hat seinen Nati-Rücktritt angedeutet. Doch Erfolgsgarant Genoni, der auch in seinem vierten WM-Final eine Topleistung zeigte, hat derzeit so viel Freude am Eishockey wie noch nie und schwärmt vom Erlebnis mit dieser Nati.

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Josi will sich bei der Frage, ob er nächste Saison nochmals angreifen werde, noch nicht festlegen. «Ich weiss nicht, dafür ist es jetzt noch zu früh», sagt der Berner. Wer gesehen hat, wie er in den letzten zwei Wochen aufgetreten ist, weiss, wie wichtig er nach wie vor für diese Mannschaft ist – und sein wird.

Er sprühte vor Spielfreude, ging voran und wurde wie Genoni und Andrighetto ins Allstar-Team gewählt. Josis Vertrag bei den Nashville Predators läuft noch zwei Jahre. Solange er beim Team aus der Country-Metropole, das sich im Umbruch befindet, engagiert ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Josi auch für die nächste WM verfügbar ist, wenn er denn will.

Nachdem seine sportliche Zukunft vor einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen noch in der Schwebe lag und er auf die WM-Teilnahme verzichten musste, ist Josi wieder voll im Saft – und versteht sich auch gut mit dem neuen Nati-Coach Jan Cadieux, nachdem er Wochen vor der WM in einem Brief noch die Wiedereinsetzung des gefeuerten Patrick Fischer gefordert hatte.

«Sie werden nicht locker lassen»

Eine WM wie diese hier in der Schweiz wird es für die Nati wohl nie mehr geben. Doch nächstes Jahr findet das WM-Turnier gleich um die Ecke im nahen Mannheim, wo die Schweiz ihre Gruppenspiele bestreiten dürfte, und in Düsseldorf statt. Da wird es nicht an Unterstützung fehlen. Die «W. Nuss vo Bümpliz» kann man auch in Deutschland zelebrieren. Da könnte die Antwort auf die Frage «Wenn nicht jetzt, wann dann?» ganz einfach lauten: nächstes Jahr!

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Als Weltranglistenerste wird die Schweiz wieder zu den Titelanwärtern zählen. Dann ist auch die interne Sperre von Dallas-Verteidiger Lian Bichsel zu Ende, und die jungen Spieler werden einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung gemacht haben. Zudem fehlten Cadieux bei der Heim-WM mit den NHL-Stars Kevin Fiala und Jonas Siegenthaler sowie Andrea Glauser, Michael Fora und Sandro Schmid etliche Stammkräfte.

So düster sieht die Zukunft also nicht aus. Die Konkurrenz rechnet weiterhin mit den Schweizern. «Sie haben diesen Kern der Mannschaft. Sie werden nicht locker lassen. Ihre Zeit wird sicher kommen», sagt der finnische Weltmeister und SCB-Stürmer Waltteri Merelä. Und er sagt es nicht nur aus Höflichkeit. Er meint es so, wie er es sagt.

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
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