Vor dem Halbfinal-Start gegen den ZSC
Der HCD kämpft mit einem Problem

Der Halbfinal zwischen Davos und Zürich verspricht Intensität und Spektakel. ZSC-Trainer Marco Bayer weiss auch, weshalb: «Beide Teams wollen mit dem Puck spielen.»
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • HCD fehlen Center: Corvi, Nussbaumer und Gredig verletzt
  • Trainer Holden plant jungen Beni Waidacher (19) auf Center-Position ein
  • HCD-Heimbilanz: Nur 3 von 29 Spielen verloren, Powerplay 38 Prozent
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Gehen dem HCD die Center aus?

Enzo Corvis letzter Einsatz datiert am 17. Januar. Ob der Churer noch mal aufs Eis zurückkehrt? Seit zweieinhalb Monaten ist es ein Rätsel, welche Verletzung den Center vom Spielen abhält. Der Ausfall von Valentin Nussbaumer schmerzt deshalb umso mehr. Er zog sich im letzten Viertelfinal-Duell gegen Zug einen Innenband-Riss am Knie zu – Saisonende. Bereits in jenem Match lief Flügel Chris Egli in der Mitte auf. Denn so langsam gehen dem HCD die Center aus. Auch Rico Gredig, der sich im Training verletzte, fällt aus. HCD-Trainer Josh Holden zieht laut der «Südostschweiz» in Betracht, den erst 19-jährigen Beni Waidacher auf die Center-Position zu befördern.

Der erst 19-jährige Beni Waidacher könnte auf der Center-Position eingesetzt werden.
Foto: Pius Koller

ZSC mit längster Pause

Wegen ihres 4:0-Durchmarsches in den Viertelfinals gegen Lugano hatten die ZSC Lions mit sieben Tagen die längste Pause aller Playoff-Halbfinalisten. «Wir konnten die blauen Flecken auskurieren und durchschnaufen, den Kopf lüften und vor allem den Energietank wieder füllen», sagt Trainer Marco Bayer. Im Training sei an Feinjustierungen gearbeitet worden. Da der ZSC seinen Halbfinalgegner bis am spätend Donnerstagabend nicht kannte, bezogen sich diese auf das eigene Spiel mit dem Puck.

HCD mit «Malghetto»-Rezept?

Ob die ZSC Lions wieder auf ihr Traum-Duo Sven Andrighetto/Denis Malgin zählen können, lässt Trainer Marco Bayer am Freitagnachmittag noch offen. «Wir werden erst am Spieltag entscheiden, mit welcher Aufstellung wir antreten. Aber es sieht nicht schlecht aus, dass wir wieder ziemlich komplett starten können», sagt er dazu lediglich. Ob mit oder ohne – der HCD hatte die beiden Ausnahmekönner diese Saison gut im Griff. Bei den bisherigen vier Saison-Duellen gelang keinem von ihnen ein Tor, Malgin auch kein Skorerpunkt, Andrighetto immerhin zwei Assists. Allerdings waren «Malghetto» auch nur einmal vereint dabei, ein Spiel verpasste Andrighetto verletzt, deren zwei Malgin.

Das kongeniale Duo Denis Malgin (l.) und Sven Andrighetto hat schon so manches Spiel entschieden.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Getauschter Heimvorteil

Beim 4:2-Erfolg gegen Davos in der letztjährigen Halbfinalserie genossen die ZSC Lions noch Heimvorteil, was sie auch ausnutzten, indem sie mit drei Heimsiegen jeweils vorlegen konnten, ehe sie in Spiel sechs mit einem 6:4-Auswärtssieg zum finalen Schlag ausholten. In diesem Jahr hat der HCD den Heimvorteil. Was ändert das für den ZSC? «Nichts. Am Ende muss man vier Spiele gewinnen, wenn man in den Final möchte. Wir wissen, dass wir ein Spiel in Davos gewinnen müssen, aber wir gehen logischerweise in jeden Match hinein, um ihn zu gewinnen. Am Samstag ist die erste Chance für uns», sagt Trainer Marco Bayer. Dieser freut sich riesig auf die Serie: «Beide Mannschaften wollen mit dem Puck spielen, deshalb erwarte ich ein hohes Level mit einer hohen Intensität.»

Starke Bilanz

Der HCD hat die Saison dominiert. Was das in Zahlen bedeutet? Von 29 Heimspielen verloren die Bündner bloss deren drei. Sie brillieren zudem in Überzahl. Bereits in der Quali trumpfte der HCD mit einer Powerplay-Erfolgsquote von 26 Prozent auf. Im Viertelfinal gegen Zug schraubte er diese Statistik noch in die Höhe: 38 Prozent.

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