«Dieses Gesicht habe ich von meinem Team noch nie gesehen»
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Bayer nach Niederlage bedient:«Dieses Gesicht habe ich vom Team noch nie gesehen»

Ohrfeige und Brandrede
An Lugano hat ZSC-Coach Bayer unschöne Erinnerungen

Nach dem 3:0-Sieg in Playoff-Akt 1 müssen sich die ZSC Lions am Montagabend dem HC Lugano auswärts stellen. Im Oktober gab es da eine Pleite, die in spezieller Erinnerung geblieben ist.
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Im Herbst sah man einen nachdenklichen ZSC-Trainer Marco Bayer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • ZSC-Trainer Marco Bayer hielt am 21. Oktober eine Brandrede in Lugano
  • Nach acht Niederlagen folgte ein Wendepunkt: 4:1-Sieg gegen Kloten
  • Seitdem drei Siege gegen Lugano, zuletzt 4:1 am 5. März
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Es war eine schallende Ohrfeige, welche die ZSC Lions am 21. Oktober verpasst bekamen. 1:5 ging man auswärts in Lugano unter.

Wettbewerbsübergreifend war das für den Doppelmeister die siebte Niederlage in Folge. Die Herbstkrise erwischte die Löwen hart, aber ZSC-Trainer Marco Bayer blieb stets ruhig und besonnen – bis dahin. Nach diesem 1:5 flippte der 53-Jährige im Interview bei Mysports aus.

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In seiner Brandrede erklärte der sichtlich niedergeschlagene Bayer: «Ein solches Gesicht meiner Mannschaft habe ich noch nie gesehen. Ich bin enttäuscht über die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Wir haben es vermissen lassen, zu kämpfen und den Stolz zu zeigen, dieses Trikot für die ZSC Lions tragen zu dürfen. Es ist momentan hart für mich, die richtigen Worte zu finden.»

Einige Tage später sagte er im Blick darüber: «Zwischendurch braucht es dies. Auch ich habe Emotionen, auch mir lupft es mal den Deckel. Dementsprechend habe ich in dieser Situation so reagiert.»

Seither gegen Lugano nicht mehr verloren

Bayer war zu jenem Zeitpunkt als Trainer angezählt. Er kassierte anschliessend auch noch eine achte Pleite in Folge (1:2 n.V. gegen Fribourg), ehe der Bock am Tag darauf im Schlüsselspiel gegen Kloten (4:1-Sieg) umgestossen werden konnte. Letzte Woche sprach Bayer davon, dass er nicht sicher sei, ob er noch ZSC-Trainer wäre, wenn dieses Derby verloren gegangen wäre.

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Am Montagabend kehrt Bayer in die Resega, an den Ort seiner bemerkenswerten Brandrede zurück. Ein schlechtes Gefühl muss er dabei trotz dieser unschönen Erinnerungen nicht haben. Denn die letzten drei Spiele hat sein Team gegen Lugano gewonnen – dabei am 5. März mit einem 4:1-Erfolg auch auswärts. Sven Andrighetto war mit einem Doppelpack der Matchwinner.

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