Verband sagt auch bei ihm Nein
Kein dunkleres Visier für Biels Haas

Gaetan Haas kann seine Leidenszeit nach einer Gehirnerschütterung hinter sich lassen. Sein Comeback gibt der Biel-Stürmer aber ohne von ihm gewünschtes getöntes Visier am Helm. Der Verband lehnt eine entsprechende Anfrage ab.
Publiziert: 11:44 Uhr
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Noch letzte Tests beim Neurologen, und Biel-Stürmer Gaetan Haas steht kurz vor seinem Comeback nach einer langen Verletzungspause aufgrund einer Gehirnerschütterung.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Gaetan Haas steht vor Comeback nach monatelanger Leidenszeit wegen Gehirnerschütterung
  • Getönte Visiere für Schweizer Spieler vom Verband bisher nicht erlaubt
  • EHC Biel reichte Anfrage für Haas ein, wurde wie vor 3 Jahren bei Lehmann abgelehnt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Das Comeback von Gaetan Haas steht nach letzten Tests beim Neurologen kurz bevor – nach monatelanger Leidenszeit. Eine Gehirnerschütterung hat den 33-Jährigen seit letztem Oktober ausser Gefecht gesetzt. Auf dem Weg zurück hat der Stürmer des EHC Biel regelmässig mit einem getönten Visier am Helm trainiert. Das hilft betroffenen Spielern bei Lichtempfindlichkeit.

In der NHL sieht man ab und an Akteure mit einem dunkleren Visier. Hierzulande erinnert man sich vor allem an Peter Mueller (37, USA), der für Kloten (2013–2015) gespielt hat. Schweizer mit getöntem Plexi aber sucht man vergeblich – auch weil sie der Verband bisher nicht erlaubt hat. Denn: Sobald man aus medizinischen Gründen etwas an der Ausrüstung verändert, muss bei der Medizinischen Kommission des Verbandes ein Gesuch eingereicht werden.

Der EHC Biel hat laut Sportchef Martin Steinegger (53) eine mit den Klubärzten abgesprochene entsprechende Anfrage eingereicht. Und ebenfalls einen negativen Bescheid bekommen, wie schon vor drei Jahren die Lakers und ihr damaliger Spieler Marco Lehmann (26, jetzt SCB). Mit der gleichen Begründung: «Noch vorhandene Symptome nach einer Gehirnerschütterung sollen nicht mit einem getönten Visier bekämpft werden», erzählt der Sportchef.

Mit anderen Worten: Der Spieler soll vor einer zu frühen Rückkehr bewahrt werden. «Wenn eine Gehirnerschütterung komplett ausgeheilt ist, braucht es kein spezielles Visier mehr», so Steinegger, der wie Haas selbst diese Argumentation des Verbandes völlig nachvollziehen kann. Mueller darf damals damit auflaufen, weil er bereits zuvor in der NHL länger als ein Jahr mit getöntem Visier gespielt hat.

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