Sie glänzen neben den Stars
Sechs Spieler, die im Playoff-Final für Furore sorgen werden

In den Playoffs gibt es nicht nur die Stars, sondern auch die «Unsung Heroes», die Helden, die nicht besungen werden. Je drei Davosern und Freiburgern widmet Blick ein Loblied.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Beni Waidacher (20) gilt als talentierter Center mit grosser Zukunft
  • Er spielte bereits in den Playoffs unerschrocken und überzeugend
  • Die Aroser Familie Waidacher hat insgesamt acht hockeybegeisterte Kinder
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Beni Waidacher (20, Davos)

Das jüngste von acht hockeybegeisterten Kindern der Aroser Familie Waidacher – und vielleicht deshalb in allen Belangen schon sehr reif für sein Alter. Spielte bereits in der Regular Season regelmässig und auch in den Playoffs unerschrocken. Waidacher, der am Mittwoch 20 wurde, ist ein talentierter Center mit hohem Hockey-IQ, der die defensive Verantwortung schultern kann. Ihm wird eine grosse Zukunft vorausgesagt.

Davos-Stürmer Benjamin Waidacher (vorne) im Zweikampf mit ZSC-Mann Nicolas Baechler.
Foto: keystone-sda.ch

Maximilian Streule (22, Fribourg)

Vor zwei Jahren verlängerte Fribourg den Vertrag mit dem Verteidiger bis 2027, mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Sportchef Zenhäusern strich dabei «Körpereinsatz und Entschlossenheit» des Zürchers heraus. Genau damit (und zwei wichtigen Toren) überzeugt Streule in den Playoffs. So lieferte er sich auch ein packendes Duell mit Servette-Star Puljujärvi. Als Souvenir trägt Streule seit Spiel 2 Halbfinals einen «Aquarium»-Helm. Kümmert er sich jetzt um Lemieux?

Fribourgs Maximilian Streule (rechts) im Gefecht mit Servette-Star Sakari Manninen.
Foto: keystone-sda.ch

Niklas Aebli (18, Davos)

Mit starken Werten in der Davoser U21 verdiente sich der Teenager das Aufrücken ins von Ausfällen geplagte Fanionteam. Aebli buchte in 48 Junioren-Partien 50 Skorerpunkte (24 Tore). Im Viertelfinal gegen Zug noch als 13. Stürmer unterwegs, lief er im Halbfinal an der Seite der Stars Zadina und Asplund auf. Beim Youngster sitzt spielerisch im Playoff-Rhythmus natürlich noch nicht alles, doch er spielt mutig auf, und sein Selbstvertrauen wächst.

Ins kalte Wasser geworfen: HCD-Youngster Niklas Aebli behauptet sich gegen ZSC-Finne Juho Lammikko.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Jeremi Gerber (26, Fribourg)

Wer ist der Mann, der im Trikot von Gerber spielt? In den Playoffs zeigt der Stürmer mit der Nummer 61 Leistungen, wie man sie von ihm noch nie gesehen hat, seit er 2019 als Teenager sein Talent beim SCB angedeutet hatte. In diesen Playoffs schoss er mehr Tore (3) als davor in 106 Spielen für Gottéron (2). Doch es ist mehr als nur Abschlussglück. Gerber spielt mit Dynamik und Spielwitz. Dabei läuft sein Vertrag in Fribourg aus.

Jeremi Gerber (rechts) feiert seinen Treffer mit Fribourg-Teamkollege Jan Dorthe.
Foto: SALVATORE DI NOLFI

Davyd Barandun (26, Davos)

Kämpfte sich in der HCD-Abwehr aus dem Schatten der grossen Namen. Meistens als siebter Verteidiger unterwegs, entwickelte er sich nochmals weiter. Er optimierte sein Positionsspiel, liest und antizipiert das Spiel noch besser. Auch deshalb schloss er die Qualifikation mit einer bärenstarken +29-Bilanz ab. Erkämpfte sich den ersten Playoff-Treffer seiner Profi-Karriere: Es war das einzige Tor beim 1:0 in Spiel 3 gegen Zürich. Auf nächste Saison hin wechselt er nach Bern.

HCD-Verteidiger Davyd Barandun fährt davon, während ZSC-Schwede Jesper Frödén an der Bande klebt.
Foto: Pius Koller

Jamiro Reber (19, Fribourg)

Setzt der Sohn des ehemaligen Verteidigers und Tigers-Sportchefs Jörg Reber seine Entwicklung so fort, rückt er schon bald in die Klasse der Stars der Liga vor. Als der Stürmer im Januar vorzeitig von HV71 Jönköping, wo er letzte Saison als 18-Jähriger mit zehn SHL-Toren verblüfft hatte, in die Schweiz zurückkehrte, musste er sich erst ans neue Team gewöhnen. Doch zuletzt legte er einen beeindruckenden Steigerungslauf hin.

Gottéron-Teenager Jamiro Reber wird immer besser.
Foto: Pius Koller
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