Inspiration im Strichkampf
Das Geheimnis hinter Klotens Comeback nach der Olympia-Pause

Mit drei Siegen in drei Spielen nach der Olympia-Pause ist Kloten auferstanden. Dabei hatte alles mit einem Horror-Drittel begonnen.
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Hat noch nicht genug: Kloten-Captain Steve Kellenberger (rechts, im Duell mit Tigers-Stürmer Patrick Petrini).
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Und plötzlich mischt Kloten wieder mit um einen Platz in den Play-Ins. Dabei hatten viele die Zürcher Unterländer schon abgeschrieben. «Wir selbst haben immer daran geglaubt, dass es noch möglich ist, da wir in vielen Spielen nahe dran gewesen waren», sagt Captain Steve Kellenberger (39), der nach 20 Saisons als Profi, davon 18 bei Kloten, seine Karriere beenden wird. «Aber wir wussten, dass wir die ersten Spiele nach der Olympia-Pause gewinnen müssen.»

Das ist gelungen. Dabei begann es denkbar schlecht. Die Klotener zeigten ein desolates erstes Drittel beim Restart in Bern (2:1 n.V.) und brachten erst kurz vor der ersten Pause den ersten Schuss aufs Tor. Was ist da in der Kabine passiert? Hat Trainer Lauri Marjamäki getobt? «Der Trainer war schon nicht zufrieden. Und zwei, drei Spieler haben auch gesprochen», so der Routinier, der auch das Wort ergriff.

Die letzten 3 Runden

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Es war aber nicht eine zünftige Ansprache, die die Flieger durchstarten liess, wie Insider berichten. Ein wichtiger Grund, dass das Team zuletzt noch näher zusammengerückt ist, soll auch Kellenberger sein. Seine Kollegen wollen nicht, dass die Karriere des Urgesteins sang- und klanglos endet. Einige hätten ihm das auch persönlich gesagt, bestätigt Kellenberger. 

«Würde wahrscheinlich bis 64 spielen»

Dass seine Karriere bald enden wird, sei meist nur im Hinterkopf präsent. «Während den Spielen kann ich es gut ausblenden. Doch nach dem Sieg gegen die SCL Tigers wurde mir bewusst, dass das mein zweitletztes Quali-Heimspiel gewesen war.»

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Dass er aufhört, war nicht primär seine Entscheidung gewesen. «Wenn es nach mir ginge, würde ich wahrscheinlich bis 64 spielen», sagt er. Doch einen anderen Klub zu suchen, sei für ihn nicht infrage gekommen. Er wird in Kloten als U18-Trainer einsteigen und hat schon als Hilfstrainer bei der U16, wo sein Sohn Liam (14) spielt, geschnuppert. Doch zuerst will er noch die Play-Ins erreichen. «Ich bin optimistisch und voller Elan.»

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
49
-71
39
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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