Spannung bis zum Ende in der National League
Wo der Strich-Krimi entschieden wird

Vier Teams kämpfen um zwei Play-In-Plätze: Bern, Biel, Langnau und Kloten. Packender könnte der Krimi kaum sein. Und nur noch drei Runden stehen an.
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Beim ersten Duell zwischen Biel und Langnau in der Tissot-Arena ging es hoch her. Tiger Saku Mäenalanen (links) langt zu, während Teamkollge Hannes Björninen eine Gerade von Darwin Dionicio kassiert.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Biel empfängt am Samstag punktgleiche SCL Tigers in entscheidendem Derby
  • SCL Tigers verloren zuletzt sieben Auswärtsspiele in Serie
  • Biel und Langnau Heimtabelle: beide 43 Punkte, SCB nur 34 Punkte
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Tatort Biel

Es gibt nur noch ein Direktduell in diesem Strichkrimi: Am Samstag empfängt Biel die derzeit punktgleichen SCL Tigers. Dass sich die beiden Berner Rivalen gegenseitig Punkte abnehmen werden, ist eine gute Nachricht für den SCB, der zwei Punkte Vorsprung auf das Duo hat. Dass mindestens eines der beiden Teams punktet, hingegen schlecht für den EHC Kloten, der wohl beide überholen muss, wenn er noch die Play-Ins erreichen will. Das Derby könnte durchaus den ganzen Krimi entscheiden.

Für die auswärts schwachen Bieler (Nummer 12 der Liga) ist es das einzige verbliebene Heimspiel der Saison. Mit einem Sieg könnten sie die Emmentaler nicht nur distanzieren, sondern auch das Direkt-Duell der Saison (bisher 5:4 Punkte) für sich entscheiden. Die Rückkehr an den Tatort wird für die Tigers unangenehme Erinnerungen aufkommen lassen. Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison in der Tissot-Arena führte Langnau bis zur 55. Minute 5:4 und verlor in einem verrückten Spiel noch 5:6.

Hofer setzt Elf-Tore-Spektakel die Krone auf
5:21
EHC Biel – SCL Tigers 6:5:Hofer setzt Elf-Tore-Spektakel die Krone auf

Tatort Langnau

Die strauchelnden SCL Tigers, die zusammen mit Ajoie das schlechteste Auswärtsteam der Liga sind und zuletzt siebenmal in Serie in der Fremde verloren haben, können zum Glück noch zweimal zu Hause spielen. Mit Fribourg und zum Schluss den ZSC Lions kommt allerdings hochkarätige Kundschaft ins Pommes-Frites-Paradies. Doch beide hat das Paterlini-Team in dieser Saison auf eigenem Eis schon geschlagen: Die Zürcher 2:1, Gottéron 6:0.

Tatort Bern

Auch der SCB hat noch zwei Partien vor eigenem Anhang. Doch die Berner sind im Gegensatz zu Langnau und Biel, die in der Heimtabelle mit je 43 Punkten die Nummer 5 und 6 sind, nicht wirklich heimstark. Erst 34 Punkte haben sie bisher daheim errungen und zuletzt nach der Olympia-Pause gegen Kloten (1:2 n.V.) und Biel (2:3) verloren. Unterschiedliche Erfahrungen machte der SCB mit den beiden noch ausstehenden Gästen: Gegen Zug (3:0) zeigte man zum Einstand von Trainer Heinz Ehlers eines der besten Saison-Spiele. Kurz davor war Jussi Tapola nach einer 1:5-Pleite im Zähringer Derby gegen Fribourg gefeuert worden.

Die letzten 3 Runden

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Tatort Genf

Servette steht unter Verdacht, im Strich-Krimi eine entscheidende Rolle zu spielen. Denn sowohl Biel als auch Kloten müssen noch in Genf ran, wo beide ihr erstes Gastspiel der Saison verloren haben.

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Tatort Rapperswil-Jona

Wollen die Klotener noch länger im Play-In-Rennen bleiben, müssen sie am Donnerstag in Rappi ihre Serie von vier Siegen in Folge verlängern. Kurioserweise bestritten die beiden Teams in der Olympia-Pause ein Testspiel gegeneinander. Dabei gewann Kloten (daheim) 4:2.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
49
-71
39
Playoffs
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