Darum gehts
- Lakers-Goalie Punnenovs verhindert Tor mit Stockwurf – keine Strafe
- Tigers-Coach Paterlini kritisiert Schiedsrichter scharf
- Tigers verloren dreimal nach Olympia-Pause, Play-Ins in Gefahr
Tatbestand Stockwurf. Verhindert ein geworfener Stock ein Tor, ist das mit einem Penalty zu bestrafen, sagt das Reglement. Das gilt auch für Torhüter. Am Samstag bleibt das jedoch ohne Folgen, als Lakers-Goalie Ivars Punnenovs in der 12. Spielminute das 1:0 durch Joel Salzgeber verhindert: Punnenovs liegt auf dem Rücken und schmeisst seine Goalie-Kelle in die Flugbahn des Pucks.
Die TV-Bilder verraten: Headschiedsrichter Roli Gerber ist bestens postiert, sieht die Szene vor sich, während Kollege Mischa Hebeisen neben dem Kasten auch alles sieht. Warum tun sie nichts?
Paterlini verliert die Fassung
Tigers-Coach Thierry Paterlini liefert sich danach an der Bande ein Wortgefecht mit den Refs und bemängelt zurecht, dass gleich «vier Schiedsrichter nichts gesehen haben, vier». Richtig: Auch die beiden Linienrichter wollten nichts gesehen haben. Als sich die Refs verdrückt haben und Paterlini wieder auf der Spielerbank steht, entwischt ihm noch eine F-Bombe. Das könnte eventuell einen Bussbescheid zur Folge haben.
Erst kein Glück und dann auch noch Pech
Kostet die Tigers dieser Schiri-Fehler auch die Play-Ins? So weit will Sportchef Pascal Müller nicht gehen. «Deswegen haben wir das Spiel nicht verloren. Aber das müssen sie einfach sehen, einer steht neben dem Tor, der andere direkt davor.»
Die Tigers hatten auch noch etwas Pech, weil vor dem 4:3 der Lakers der Stock von Tigers-Verteidiger Erni den Dienst quittiert. Erst kurz zuvor hatten sie einen 0:3-Rückstand ausgebügelt. Kein Glück hatten sie auch, als Zanggers Schuss vor dem 3:0 zur Bogenlampe abgefälscht wurde und sich exakt hinter Goalie Meyer ins Tor senkte.
Vor der Olympia-Pause haben die tapferen Emmentaler zum letzten Mal gewonnen. Danach dreimal verloren. Die einst bequeme Lage über dem Play-In-Strich ist nun eine Zitterpartie.
Nächste Gegner: Fribourg, Biel und Zürich
«Aber wir haben noch drei Spiele, um es in die Top 10 zu schaffen», sagt Müller. Richtig. Zu Hause gegen Fribourg (Donnerstag), in Biel (Samstag) und das Heimspiel gegen Meister Zürich (Montag, 9. März).
Und wenn das schiefgeht? Mindestens ein Ferienplatz ist den Tigers schon sicher, weiter als auf den 12. Platz können sie nicht mehr abrutschen.
Donnerstag, 5. März
- Ajoie – Ambri
- Bern – Zug
- Servette – Biel
- Lugano – ZSC Lions
- Lausanne – Davos
- SCRJ Lakers – Kloten
- SCL Tigers – Fribourg
Samstag, 7. März
- Ajoie – Servette
- Ambri – Bern
- Biel – SCL Tigers
- Fribourg – Lausanne
- Kloten – Lugano
- ZSC Lions – Davos
- Zug – SCRJ Lakers
Montag, 9. März
- Bern – Fribourg
- Davos – Biel
- Servette – Kloten
- Lugano – Zug
- Lausanne – Ajoie
- SCRJ Lakers – Ambri
- SCL Tigers – ZSC Lions
Donnerstag, 5. März
- Ajoie – Ambri
- Bern – Zug
- Servette – Biel
- Lugano – ZSC Lions
- Lausanne – Davos
- SCRJ Lakers – Kloten
- SCL Tigers – Fribourg
Samstag, 7. März
- Ajoie – Servette
- Ambri – Bern
- Biel – SCL Tigers
- Fribourg – Lausanne
- Kloten – Lugano
- ZSC Lions – Davos
- Zug – SCRJ Lakers
Montag, 9. März
- Bern – Fribourg
- Davos – Biel
- Servette – Kloten
- Lugano – Zug
- Lausanne – Ajoie
- SCRJ Lakers – Ambri
- SCL Tigers – ZSC Lions
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 49 | 63 | 108 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 49 | 45 | 94 | |
3 | ZSC Lions | 49 | 28 | 85 | |
4 | HC Lugano | 49 | 31 | 85 | |
5 | Genève-Servette HC | 49 | 2 | 82 | |
6 | Lausanne HC | 49 | 22 | 81 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 49 | -11 | 73 | |
8 | EV Zug | 49 | -14 | 73 | |
9 | SC Bern | 49 | -7 | 66 | |
10 | EHC Biel | 49 | -21 | 64 | |
11 | SCL Tigers | 49 | 0 | 64 | |
12 | EHC Kloten | 49 | -18 | 61 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 49 | -49 | 54 | |
14 | HC Ajoie | 49 | -71 | 39 |

