Wirbel um Ex-Ambri-Profi
Fans wenden sich nach Formenton-Transfer von den Oilers ab

Mit der Verpflichtung von Ex-Ambri-Stürmer Alex Formenton muss sich die Klubführung der Edmonton Oilers heftige Kritik gefallen lassen.
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Die Fans in Edmonton sind alles andere als erfreut über den Transfer von Formenton.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Edmonton Oilers verpflichten Alex Formenton trotz Freispruchs in umstrittenem Gerichtsfall
  • Durch eine Petition wurden bereits fast 20'000 Unterschriften gegen den Transfer gesammelt
  • Hunderte Fans beschweren sich bei Opferhilfsorganisation
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Nick RohnerPraktikant Sportdesk

Am Mittwoch verpflichteten die Edmonton Oilers den Ex-Ambri-Stürmer Alex Formenton (26). Er gehörte zu den fünf Spielern des kanadischen U20-Nationalteams von 2018, die im Juli 2025 vom Vorwurf der sexuellen Nötigung vor Gericht freigesprochen wurden.

Obwohl der Fall juristisch abgeschlossen ist, sorgt die Entscheidung des Klubs für massive Unruhe in Edmonton: Zahlreiche, langjährige Anhänger sowie Opferhilfsorganisationen wenden sich schockiert von den Oilers ab und werfen der Vereinsführung ein moralisches Versagen vor.

«Mama Stanley» fordert Petition

Die Verpflichtung trifft die Fanbase der Oilers tief. Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die Reaktion von Mary Loewen, in der Fan-Community besser bekannt als «Mama Stanley». Sie begleitet die Mannschaft seit den 1980er-Jahren und äussert sich auf Instagram zutiefst enttäuscht. Solange Formenton im Kader stehe, werde sie das Team nicht mehr unterstützen.

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Zudem teilt sie auf ihrem Profil den Link zu einer Petition gegen die Verpflichtung des Stürmers – bis am 11. September wurden bereits fast 20'000 Unterschriften gesammelt.

Die Enttäuschung zieht sich durch ganze Generationen von Anhängern. Viele Fans kritisieren, dass die Organisation ein verheerendes Signal an die Jugend sende, wenn verwerfliches Verhalten abseits des Eises ignoriert werde.

Scharfe Kritik von Opferschutzorganisationen

Wie das «Edmonton Journal» berichtet, verurteilt auch das Sexual Assault Centre of Edmonton (SACE) den Transfer scharf. Bei diesem Entscheid habe man das persönliche Leid von Überlebenden nach sexueller Gewalt ignoriert. Nach dem Transfer von Formenton meldeten sich hunderte fassungslose Fans bei der Beratungsstelle.

Die Reaktion der Oilers

Am Donnerstag äusserte sich der Vize-Präsident für externe Angelegenheiten der Oilers, Tim Shipton. Auf die Frage nach dem Widerstand der Fans sagte er, er verstehe, dass nicht alle Fans damit einverstanden sein würden. Letztlich liege der Fokus der Organisation jedoch darauf, was für ein Spieler Formenton auf dem Eis sein werde, sobald er zum Team stösst.

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