Brisantes Schreiben von Josi aufgetaucht
Fischer-Entlassung spaltet die Nati-Stars

Patrick Fischer musste als Nati-Trainer gehen. Das sorgt für viel Unruhe. Und für unterschiedliche Meinungen – allen voran bei den NHL-Stars. Einer von ihnen hat nun eine schriftliche Forderung eingereicht.
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Musste seinen Posten als Nati-Trainer räumen: Patrick Fischer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Patrick Fischer als Nati-Coach wegen gefälschtem Covid-Zertifikat entlassen
  • NHL-Star Roman Josi fordert in Schreiben Rückkehr von Fischer
  • Die anderen NHL-Stars haben sich nicht an dieser Forderung beteiligt
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Die Heim-Weltmeisterschaft (15. bis 31. Mai) sollte das letzte grosse Highlight in der Ära von Patrick Fischer (50) werden. Doch einen Monat vor Beginn des Turniers ist er seinen Job als Nati-Coach los. Zum Verhängnis wird ihm ein gefälschtes Covid-Zertifikat.

«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»
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Nati-Coach Fischer gesteht:«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»

Nicht überall sorgt der Entscheid des Schweizer Hockey-Verbandes, der zunächst hinter Fischer steht und sich aufgrund des öffentlichen Drucks zwei Tage später trotzdem von ihm trennt, für Verständnis. Einige Fans sammeln Unterschriften, wollen Fischer weiter an der Bande sehen. Doch am Entscheid gibts nichts zu rütteln.

Schreiben wurde eingereicht

Die Spieler waren nicht in die Entlassung einbezogen, wie Verbandsboss Urs Kessler letzte Woche auf einer Pressekonferenz sagte. Und doch versuchen einzelne nun, ihren Ex-Coach zurückzuholen. Wie «CH Media» zunächst berichtet, haben die NHL-Stars dem Präsidenten sowie dem Verwaltungsrat schriftlich nahegelegt, den Entscheid rückgängig zu machen. Begründet wird dies damit, dass der Weg mit Patrick Fischer gegangen wurde und die Heim-WM sein Turnier sei.

Wie Blick weiss, waren nicht alle NHL-Stars an dieser Aktion beteiligt. Im Gegenteil. Einzig Roman Josi soll das Schreiben, das Blick vorliegt, verfasst haben. In anständigem, aber dringlichem Ton. Eine Drohung, dass er ohne Fischer auf eine WM-Teilnahme verzichtet, enthält es nicht. Der Nati-Captain schreibt: «Innerhalb des Teams besteht eine breite und klare Unterstützung für Patrick Fischer – getragen von Spielern und Staff.» Nur: Dies ist ein Alleingang von Josi, Kevin Fiala soll es zwar befürwortet haben. Laut Blick-Informationen waren aber zumindest die NHL-Stars Niederreiter, Hischier, Meier und Suter nicht einverstanden damit. 

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Das Schreiben von Roman Josi liegt Blick vor.

Weiter heisst es im Schreiben: «Selbstverständlich stehen wir 100 Prozent hinter Jan Cadieux. Gleichzeitig geht es in dieser Situation nicht um ihn, sondern um die bestmögliche sportliche Leistung, den Erfolg der Mannschaft und die Resultate, die wir gemeinsam erreichen können. Aus diesen Gründen bitten wir den Schweizerischen Eishockeyverband respektvoll, die aktuelle Entscheidung zu überdenken und eine kurzfristige Lösung zu prüfen, die es Patrick Fischer ermöglicht, das Team in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen.»

Verbandsboss besucht Nati

Auf die Forderung ist Kessler nicht eingegangen. Trotzdem hat er gehandelt. Auch wenn die NHL-Stars noch nicht bei der Nati eingetroffen sind (sie werden nächste Woche erwartet), ist er nach Biel BE gereist. Dort bestreitet die Schweiz die nächsten beiden WM-Vorbereitungsspiele gegen Ungarn (Donnerstag und Freitag um 19.45 Uhr). Kessler ist nicht nur vor die Mannschaft getreten, sondern hat auch mit dem Staff und dem neuen Nati-Trainer Jan Cadieux (46) das Gespräch gesucht.

Ob die Causa Fischer damit abgeschlossen ist, wird sich zeigen. Zu wünschen wäre es, dass das Sportliche wieder in den Fokus rückt. Damit aus der Heim-WM eine Party werden kann.

«Schwieriger, aber notwendiger Schritt»
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Verbands-Boss zur Entlassung:«Schwieriger, aber notwendiger Schritt»
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Finnland
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Großbritannien
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Ungarn
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Lettland
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Schweiz
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Mannschaft
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Tschechische Republik
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