Am Family Day der ZSC Lions
Zuschauer-Rekord! Das Frauen-Hockey begeistert

Der ZSC stellt das Frauen-Hockey ins Rampenlicht und widmet ihm den Family Day. Mit Gesprächsrunden zur Sichtbarkeit und Gesundheit der Spielerinnen. Und als Highlight dem Duell zwischen Zürich und Zug, bei dem dem EVZ der Zuschauer-Rekord abgeluchst wird.
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Die Zugerinnen, hier Jeal Manetsch, setzten die Zürcherinnen in deren Slot enorm unter Druck.
Foto: Blicksport

Darum gehts

  • ZSC-Löwinnen und das Frauen-Hockey stehen am Family Day im Zentrum
  • Neue Zuschauer-Bestmarke: 4997 Fans besuchen Spiel gegen den EVZ
  • Zugerinnen gewinnen 1:0 durch Luisa Wasers Tor in der 44. Minute
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Hinter der Fankurve hängt ein Banner: «Die Löwinnen – Ein starker Wille dringt durch die Felsen.» Darunter prangen die Porträts der ZSC-Spielerinnen. Sie stehen im Mittelpunkt des Family Days, den die Lions dem Frauen-Hockey widmen. Und einem Rekordversuch: Sie wollen beim Duell gegen Leader Zug die Zuschauer-Bestmarke brechen, die davor noch den Gegnerinnen gehört: In der Regular Season haben 3779 Fans den EVZ gesehen, im letzten Playoff-Halbfinal gegen Davos sind es gar 4136 gewesen.

Und bei den Zürcherinnen? Bereits vor der Hallenöffnung stehen die Zuschauer Schlange, wie später auch bei der Autogrammstunde der ZSC-Spielerinnen. Der Klub hat kräftig die Werbetrommel gerührt und zusammen mit Blick und der Ringier-Initiative EqualVoice einen coolen und erlebnisreichen Event auf die Beine gestellt. In einer Gesprächsrunde mit Exponenten der Hockey-Szene sind verschiedene Facetten des Themas Frauen-Hockey beleuchtet worden.

Ex-Nati-Torhüterin Florence Schelling, Kathrin Lehmann, Vorreiterin und VR-Mitglied von Swiss Ice Hockey, ZSC-CMO Roger Gemperle und Blick-Hockeyreporterin Nicole Vandenbrouck teilen ihre Erfahrungen und Gedanken, wie das Frauen-Hockey weiter an Attraktivität gewinnen könnte. Denn Potenzial gibt’s in so manchen Bereichen.

Als Gemperle bedenkt, dass es für die Vermarktung und Visibilität hilfreich wäre, wenn die Frauen ohne Gitter am Helm auflaufen würden, schnappt sich Lehmann das Mikrofon und betont: «Es ist eine Regel des Weltverbandes, bei der IIHF läuft das Frauen-Hockey noch unter dem Nachwuchs – das sagt schon alles.» Zumindest zum Stellenwert, und Junioren müssen mit Gitterhelm spielen, erst ab 18 können sie selbst entscheiden. Schelling, Olympia-Bronze-Heldin von 2014, ist aufgefallen: «Je mehr ich von mir preisgegeben habe, desto mehr wurde auch über mich als Spielerin und generell Frauen-Hockey gesprochen.»

Frauen-Hockey kann und will begeistern. Das Spiel zwischen dem ZSC und dem EVZ tut es, wobei die Zugerinnen etwas die feinere Klinge führen bei ihren Offensivaktionen. Mehrere Male klingelts am Zürcher Torgehäuse, es fällt jedoch nur ein Treffer: Luisa Wasers 1:0 in der 44. Minute ist zugleich die Entscheidung für den EVZ. Dafür fällt dessen Rekord. Denn der ZSC hat 4997 Fans in die Swiss Life Arena gelockt und setzt damit eine neue Bestmarke in der Women’s League.

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