Hier rettet sich Valentin B.* (17) aus der Inferno-Bar
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ARD-Dok erzählt Horror nach:Hier rettet sich Valentin B.* (17) aus der Inferno-Bar

Kritik an Rettungseinsatz – Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zur Silvesternacht aufgenommen
Opfer warteten in Crans-Montana VS teils stundenlang auf Hilfe

Ein halbes Jahr nach dem Brand in Crans-Montana kämpfen viele Überlebende weiter mit den Langzeitfolgen. Kam die Hilfe in der Silvesternacht in mehreren Fällen zu spät? Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
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Gut sechs Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation in Crans-Montana VS leiden viele Überlebende an den Langzeitfolgen.
Foto: Screenshot

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nach Brand in Crans-Montana kämpfen Opfer weiter mit gesundheitlichen Folgen
  • Opfer berichten von stundenlangen Verzögerungen bei medizinischer Versorgung
  • Mindestens drei Fälle von verspäteter Behandlung laut ARD-Bericht
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Marian NadlerRedaktor News

Ungefähr ein halbes Jahr ist seit der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS vergangen. Viele der Überlebenden kämpfen bis heute mit den Folgen.

«Nachts warte ich darauf, dass ein Feuer ausbricht»
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Crans-Montana-Opfer Roze (18):«Nachts warte ich darauf, dass ein Feuer ausbricht»

Valentin B.* (17) schaffte es in der Silvesternacht mit lebensgefährlichen Verbrennungen raus aus der Bar, wie er der deutschen «Tagesschau» erzählt. Er sagt dem TV-Team der Sendung, er habe erst um 3.30 Uhr Hilfe erhalten. «Ich hatte noch Glück», ergänzt er. Er gehörte zu denjenigen, die prioritär behandelt wurden.

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen

Nach Recherchen des ARD-Studios Genf ist er nicht das einzige Opfer, das erst mehr als zwei Stunden nach dem Ausbruch des Feuers behandelt worden sein soll. Es soll mindestens drei solcher Fälle geben. Die Recherchen stützen sich auf Erinnerungsprotokolle und Spitaldokumente. 

Auch Sofia (16) aus Mailand gehört zu diesen Fällen. Gemäss ihrem Anwalt Fabrizio Ventimiglia soll sie zu spät versorgt worden, ihr gesundheitlicher Zustand deshalb heute schlechter sein. Er hat eine Beschwerde bei der Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht. 

«Es gab nicht genug Krankenautos, die die Ausstattung hatten, um den Menschen bei der Atmung zu helfen», kritisiert er. «Sofia fehlte es an Sauerstoff.» Dies habe zur Schädigung ihrer Lunge beigetragen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber dem ARD-Studio Genf, dass in der Sache Ermittlungen eingeleitet wurden. 

* Name bekannt 

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