Chronologie des Inferno-Horrors
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Chronologie der Inferno-Nacht:In diesem Moment fängt die Decke Feuer

Opfer ohne Spitalnacht gehen leer aus
Crans-Montana-Opfer erhält keine finanzielle Hilfe

Camille überlebte die Neujahrsnacht 2026 im Le Constellation. Allerdings belasten sie die psychischen und körperlichen Folgen des Brandes bis heute. Finanzielle Hilfe bleibt ihr jedoch verwehrt, da sie nach der Tragödie keine Nacht im Spital verbrachte.
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Camille war die beste Freundin der Kellnerin Cyane Panine.
Foto: Screenshot Daily Motion

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Camille, Zeugin des Brandes in Crans-Montana VS, leidet unter Folgeschäden
  • Sie erhielt keine Unterstützung, da sie nicht stationär behandelt wurde
  • Wallis: Hilfe nur für Opfer mit mindestens einer Nacht im Spital
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Die Bilder von Kellnerin Cyane Panine gingen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS um die Welt. Mit einem Helm und auf den Schultern eines Kollegen servierte die 24-Jährige die mit Feuerwerk dekorierten Champagnerflaschen, die das verheerende Feuer in der Bar Le Constellation auslösten.

An ihrer Seite war in der Silvesternacht auch ihre beste Freundin und Arbeitskollegin Camille. Die junge Frau überlebte das Inferno, kann bis heute ihre Hand aber nicht vollständig bewegen und muss Tabletten nehmen, um schlafen zu können – trotzdem erhält sie keine finanzielle Hilfe vom Kanton Wallis, wie «24 heures» berichtet.

Weil sie nach Hause ging, erhält sie keine Hilfe

Camille leidet neben den körperlichen Wunden unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Camille stürzte bei ihrer Flucht auf der Treppe und wurde von der Menge niedergetrampelt. «Ich dachte, ich würde sterben», sagt sie zu «24 heures».

Ausserdem musste sie mitansehen, wie die Nothelfer erfolglos versuchten, ihre Freundin Cyane Panine wiederzubeleben. Sie selbst wurde in der Silvesternacht ambulant im Spital Martigny VS behandelt. Noch vor Ort wurden Verbrennungen zweiten Grades an ihrer Hand sowie eine gebrochene Rippe und mehrere Prellungen festgestellt. Aufgrund des überlasteten Spitals sah sie jedoch von einer stationären Aufnahme ab.

Laut den Anwälten von Camille ist das der Grund, weshalb sie keinen Anspruch auf finanzielle Hilfe hat. Der Kanton Wallis hatte beschlossen, dass Hilfeleistungen nur an die Opfer erbracht werden, die mindestens eine Nacht im Spital verbringen mussten. Gegenüber «24 heures» sprechen die Anwälte von einem unvollständigen Kriterium: «Das psychische Trauma, das schwerwiegender und langwieriger sein kann als die körperliche Verletzung, wird völlig ausser Acht gelassen.»

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