Darum gehts
- 41 Tote und 119 Verletzte bei Brand in Crans-Montana in der Neujahrsnacht
- Alle Todesopfer wurden mittlerweile identifiziert
- Basketballer A. stirbt Wochen nach der Tragödie
Wo am 31. Dezember noch Freude herrschte und Korken knallten, herrscht nun seit Wochen die pure Verzweiflung. 41 Tote. 41 vorwiegend junge Menschen, die in die beliebte Bar Le Constellation in Crans-Montana VS zum Feiern kamen und den Tod fanden.
Hinzu kommen mindestens 119 Verletzte. Einige davon befinden sich noch immer in kritischem Zustand. Wer ist verletzt? Wer hat es nicht überlebt? Was über die Opfer des Infernos bekannt ist.
Gemeinderat von Sierre trauert um seine Tochter (†24)
Caroline Rey (24) aus Sierre VS verlor in Crans-Montana ihr Leben. Bei RTS spricht ihr Vater Joël Rey, ein für die Sicherheit zuständiger Gemeinderat von Sierre, über die Stunden der Ungewissheit nach der Silvesternacht. «Ich habe drei Kinder. Die anderen beiden hatten mir gesagt, wo sie Silvester verbringen würden, aber Caroline hatte mehrere Möglichkeiten genannt», schildert er dem Sender.
Dass seine Tochter in der Bar «Le Constellation» gefeiert hatte, hätte er sich zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen können. Am Morgen des 1. s meldete er sich bei seinen Kindern, um sich zu beruhigen. «Und dann herrschte Stille … Niemand antwortete», sagt er zu RTS. Stunden später die Schocknachricht: Carolines Zwillingsschwester teilte ihm mit, dass ein Vermisstenplakat von Caroline auf Instagram kursierte.
Tagelang blieb nur noch Warten übrig. Erst Tage später erhielt die Familie die traurige Gewissheit: Caroline Rey hatte ihr Leben bei dem Brand verloren. «Der Schmerz eines Elternteils, der ein Kind verliert, ist unvorstellbar», sagt Joël Rey zu RTS.
Schweizer Kartfahrer (†18) bei Inferno gestorben
Unter den Todesopfern von Crans-Montana ist auch der 18-jährige Schweizer Kartfahrer Joaquim T.*, wie der Verband Auto Sport Schweiz mitteilte. Der 18-Jährige bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen und wurde dort im Finale der X30 Challenge Switzerland Zehnter, schreibt der Verband in seiner Mitteilung. Neben dem Kartsport spielte T. Fussball beim FC Lutry in der B-Junioren-Mannschaut. Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte der 18-Jährige die Silvesternacht in der Bar «Le Constellation».
Arthur (†16) – Seine Mutter suchte tagelang nach ihm
Seit der Silvesternacht suchte Laetitia Brodard-Sitre aus der Westschweiz nach ihrem 16-jährigen Sohn Arthur. Auf Social Media teilte sie ihre verzweifelte Suche. «Ich habe die Hoffnung, dass das Bild meines Sohnes um die Welt geht», sagte die Mutter zu «Le Temps». Nun herrscht traurige Gewissheit: Arthur überlebte das Brandinferno von Crans-Montana nicht.
Schweizer Boxer Benjamin J. (†18)
Unter den Todesopfern befindet sich auch Benjamin J.* (†18). Um das Schweizer Boxtalent trauert der Schweizerische Boxverband SwissBoxing auf seiner Webseite. «Er war ein vielversprechender Athlet und eine strahlende Persönlichkeit», schreibt der Verband über den jungen Mann, der Mitglied des Club Lausannois de Boxe gewesen war.
Jüdische Gemeinde trauert um Schwestern (†15) und (†14)
Zu den 40 Todesopfern von Crans-Montana werden auch zwei Schwestern gezählt. Sie kommen laut «Tachles» aus der Region Lausanne. Das Schwesternpaar war Mitglied der jüdischen Gemeinde.
Tessin trauert um Sofia P. (†15)
DNA-Nachweise bestätigten: Auch Sofia P. kam bei dem verheerenden Brand in der Bar «Le Constellation» ums Leben. Die Todesnachricht bestätigte der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, laut «Quotidiano Nazionale». Die Jugendliche aus Mendrisio TI war mit drei anderen Klassenkameraden der International School of Como in Firno Mornasco auf der Party. Sofia, die die italienische und die Schweizer Staatsbürgerschaft besass, galt tagelang als vermisst.
Viele ihrer Freunde trauerten auf Tiktok um Sofia. «Das ergibt keinen Sinn» oder «Du bist plötzlich gegangen und ich kann es bis jetzt nicht fassen», liest man dort. Die Bürgermeisterin von Castel San Pietro TI, wo Sofia aufgewachsen ist, sprach der Familie ihr Beileid aus und rief die Einwohner zu Gedenken auf. Ein Gedenkgottesdienst fand in der Kathedrale von Lugano statt, berichtete «Quotidiano Nazionale» weiter.
Schweiz-Griechin Alice K. (†15) meldete sich nicht mehr bei ihrem Bruder
Laut einer offiziellen Meldung der Schweizer Behörden an die griechische Botschaft in Bern und das griechische Generalkonsulat in Genf gehört Alice K.*, die sowohl die griechische als auch die schweizerische Staatsangehörigkeit besass, zu den Opfern des verheerenden Brandes in Crans-Montana. Das berichten mehrere griechische Medien übereinstimmend. Auch das griechische Aussenministerium vermeldete den Tod der 15-Jährigen.
«Meine Schwester war mit ihren Freunden im Club, als das Feuer ausbrach», bestätigte ihr Bruder gegenüber «Neos Kosmos». Er eilte zu dem Nachtclub, weil er seine Schwester nicht erreichte. Jetzt erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Besitzer: «Der Eingang zum Club ist sehr eng, und überall waren Menschen herumgeschubst, sie schubsten einander, schrien. Es lagen bewusstlose Menschen am Boden, es war eine tragische Situation. Ich möchte betonen, dass die meisten, die ich in dieser Nacht sah, Kinder waren. Wir sprechen hier von 13- und 15-Jährigen. Der Eingang war für alle offen. Das ist illegal. Sie haben Alkohol an Minderjährige ausgeschenkt, und es gab in diesem Club keinerlei Sicherheitspersonal», sagte er der Nachrichtenseite.
A. (†18) infizierte sich mit Spital-Keim
Am 31. Januar erlag ein weiteres Opfer der Brandkatastrophe am Universitätsspital Zürich seinen Verletzungen. A. (†18) aus Lutry VD war ein junger Basketballer, sein Zustand soll am 9. Januar noch stabil gewesen sein. Später verschlechterte sich seine Situation offenbar. Jetzt ist er tot. Zuerst hatte das Nachrichtenportal «20 Minuten» über den Todesfall berichtet.
Wie «Inside Paradeplatz» am Montag schreibt, infizierte sich der Jugendliche im Spital mit dem antibiotikaresistenten Keim «Acinetobacter baumannii», besser bekannt als «Krankenhaus-Keim».
USZ-Sprecher Marcel Schlatter bestätigt gegenüber Blick, dass sich der Verstorbene mit dem Bakterium infizierte. Er könne allerdings nicht bestätigen, dass er an den Folgen der Infektion verstarb. Für die genaue Ermittlung der Todesursache von A. sei die Staatsanwaltschaft Wallis zuständig.
Neben dem Verstorbenen hat sich noch ein weiteres Brandopfer von Crans-Montana am USZ mit dem «Krankenhaus-Keim» infiziert. «Acinetobacter baumannii tritt leider immer wieder im Zusammenhang mit der Behandlung von schwer brandverletzten Patienten auf», meint der Sprecher. «Weitere Übertragungen konnten wir in den vergangenen vier Wochen verhindern.»
Serbischer Türsteher rettet mehrere Kinder (†31)
Der serbisch-schweizerische Staatsbürger Stefan I. (†31) arbeitete als Türsteher bei der Bar «Le Constellation», wie mehrere serbische Medien berichten. Als das Feuer ausbrach, befand sich I. an der Tür. «Als die ersten Gäste ihm erzählten, was passiert war und dass es brannte, ging er hinein und schob mehrere Kinder hinaus, dann ging er wieder hinein und geriet während dieser Rettungsaktion irgendwie in die Falle», erzählte sein Cousin dem Sender RTS.
Wie der Sender «4News» berichtet, hatte I. über 20 Jahre in der Schweiz gearbeitet und gelebt.
Nachwuchskicker Noa (†14) aus dem Kanton Genf ist tot
Auch Genf zahlt einen hohen Preis für die Tragödie in Crans-Montana. Sieben Verletzte und ein Todesopfer kamen laut «Tribune de Geneve» aus dem Westschweizer Kanton. Das Todesopfer ist erst 14 Jahre alt, wie mehrere französische Medien berichten.
Der Teenager namens Noa ging in Vuillonex in der Gemeinde Confignon zur Schule, berichtete «Leman Bleu». Der Nachwuchsfussballer spielte zudem für den Lancy FC.
«Die Lancy FC-Familie ist tief betroffen vom Tod eines ihrer Jugendspieler bei dem tragischen Unglück in Crans-Montana», teilte der Fussballverein am Montag in den sozialen Medien mit und sprach der Familie sein Beileid aus.
Noa war französischer Staatsbürger, schrieb «L’Est Républicain». Bevor er zu seinem Vater in die Schweiz gezogen war, spielte er für Racing Besançon.
Seine Cousine Mélissia sagte dem Hörfunksender RMC, sie sei «sehr wütend auf diese Bar, die meiner Meinung nach die Regeln missachtet hat und nicht wusste, wie sie die jungen Menschen dort schützen sollte». Es sei furchtbar.
Jung-Golfer (†16) aus Italien unter Opfern
Offenbar nicht überlebt haben soll das Feuer der italienische Jung-Golfer Emanuele Galeppini (†16). Dies vermeldet zumindest der italienische Golfverband auf seiner Webseite und in den sozialen Medien: «Der italienische Golfverband trauert um Emanuele Galeppini, einen jungen Sportler, der Leidenschaft und authentische Werte mitbrachte», heisst es in der Mitteilung.
«In dieser Zeit grosser Trauer sind unsere Gedanken bei seiner Familie und allen, die ihn geliebt haben. Emanuele, du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.» Der junge Italiener, wohnhaft in Dubai, stand auf der Liste der Vermissten, die vom italienischen Aussenministerium veröffentlicht worden war. Galeppini ist das erste identifizierte Opfer der Tragödie.
Winzersohn Giovanni T. (†16): Schon sein Vater besuchte die Bar
Traurige Gewissheit herrscht auch bei Giovanni T.* Den Tod des Teenagers bestätigte sein Vater Giuseppe T.* gegenüber der italienischen Zeitung «Corriere della Sera». «Er war mein Sonnenschein», sagte der Winzer. Sein Sohn sei von allen geliebt worden. Giuseppe T. beschreibt seinen Sprössling als «einfühlsam, freundlich und lustig». «Er war sehr gut in der Schule und im Sport; er spielte Fussball, Golf, ging ins Fitnessstudio und fuhr Töff.» Er sei der ideale Sohn gewesen.
Vater und Sohn waren gemeinsam über die Feiertage in Crans-Montana. «Ich habe ihm Geld für Silvester gegeben und ihn dann wiedergesehen, als er nicht mehr mit mir sprechen konnte», ergänzte der trauernde Unternehmer. Auch Giovannis Schwester und sein Bruder waren zum Unglückszeitpunkt im Walliser Skiort.
Giuseppe T. geht davon aus, dass sein Sohn an einer Rauchvergiftung starb, denn er sei nicht besonders schwer verbrannt gewesen. Der Winzer hat die Weinbar in der Vergangenheit mehrmals besucht. «Abgesehen von dem nicht gerade feuerfesten Deckenmaterial erstaunt mich vor allem das Fehlen eines Notausgangs. Oder besser gesagt, es gab nur eine kleine, geschlossene Tür», sagte er dazu. «Hätte man sie verbreitert und einen Griff angebracht, wäre niemand gestorben», ist er sicher.
Schülerin Chiara C. (†16) aus Mailand
In einer Gruppe von 15 jungen Leuten war Chiara C.* aus Mailand nach Crans-Montana angereist, wie «Corriere della Sera» berichtet. Sie wollten Silvester feiern – der Besuch der Bar «Le Constellation» sei eine «Last-Minute-Entscheidung» gewesen, erzählt ihr Vater der Zeitung. Woanders habe es keinen Platz mehr zum Feiern gegeben.
Acht Mitglieder der Gruppe konnten den Flammen entkommen, drei weitere wurden schwer verletzt. Vier wurden vermisst – darunter Chiara C. Nun hat ihre Familie die traurige Gewissheit: Die italienische Gymnasiastin verstarb im Inferno. «Ohne Vorwarnung bricht die Welt zusammen. Man ist nie darauf vorbereitet. Man kann es nicht sein», erklärt ihr Vater gegenüber «Corriere della Sera».
Kunstschüler Achille B. ( †16) aus Mailand
Der 16-jährige Achille B.* aus Mailand hatte Crans-Montana durch Winterferien in der Schweiz gut gekannt, wie sein Cousin gegenüber «Il Giorno» erzählte. Die Bar «Le Constellation» liege in der Nähe des Ferienhauses der Familie, so der Cousin. Mit Freunden, unter anderem der ebenfalls verstorbenen Chiara C., habe er in der Bar auf das neue Jahr anstossen wollen. Besonders tragisch: Laut Aussage des Cousins soll B. das Le Constellation bereits verlassen haben, jedoch wieder zurückgekehrt sein, um seine vergessene Jacke und sein Handy zu holen, als der Brand ausgebrochen sei. Sein Cousin beschreibt den Schüler an einer Kunstschule als «sehr feinfühligen und grosszügigen Menschen».
Riccardo M. ( †16) aus Rom
Auch der 16-jährige Riccardo M.* aus Rom verlor im Inferno in Crans-Montana sein Leben. M. besuchte ein naturwissenschaftliches Gymnasium in der italienischen Hauptstadt. Wie «La Stampa» berichtet, war M. mit seiner 14-jährigen Schwester am Silvesterabend in der Bar «Le Constellation». Seine Schwester entkam den Flammen und soll nach dem Brand versucht haben, in dem Trümmern nach ihrem Bruder zu suchen, berichten mehrere italienische Medien. «Sein Lächeln, seine Freundlichkeit und seine Sensibilität werden uns allen in Erinnerung bleiben», schrieb der Schulleiter des Gymnasiums, das M. besuchte, zitiert «RomaToday».
Charlotte N. (†15) aus Grossbritannien
Charlotte N.* ging im britischen Hertfordshire zur Schule, berichtet die Boulevardzeitung «Metro». Ihre Familie gab ihren Tod am Sonntag in einem Social-Media-Beitrag bekannt. Die Jugendliche war zunächst als vermisst gemeldet worden. Berichten zufolge besass sie die israelische, britische und französische Staatsbürgerschaft. In dem Post der Familie hiess es, im Laufe der Woche solle Charlotte in Paris bestattet werden. Sie jobbte zum Zeitpunkt des Unglücks als Babysitterin in der Schweiz.
Familienvater Giovanni P. (†) starb in den Flammen
Giovanni P.* kam ursprünglich aus dem französischen Gebirgsort Fresse-sur-Moselle, er lebte und arbeitete aber in der Schweiz, wie die lokale Nachrichtenseite «Remiremontvallees» berichtete. Sein Bruder gab bekannt, dass der Vater zweier Kinder im Alter von fünf und drei Jahren bei dem Brand ums Leben gekommen sei. Er war Angestellter in einem Casino.
Saisonkraft Cyane P. (†24)
Auch die Französin Cyane P.* überlebte das Inferno nicht. Sie arbeitete als Saisonkraft in dem Ferienort. Laut «Le Midi Libre» wurde ihre Leiche von ihren Angehörigen identifiziert.
Studentin Noémie D. (†26) aus Toulouse
Mit Noémie D.* ist auch eine Studentin unter den Toten. Die junge Frau aus Toulouse studierte Betriebswirtschaftslehre. Sie feierte Silvester mit einer Freundin in der Bar.
Matéo L. (†23) legte in der Todes-Bar auf
Matéo L.* war der DJ am Abend, als die Feuerhölle losbrach. In einigen Videos in den sozialen Medien ist er zu sehen, wie er an den Plattentellern steht, während das Feuer bereits an der Decke des «Le Constellation» brennt.
Am Sonntagabend herrschte Gewissheit. Alle Verstorbenen konnten identifiziert werden. 23 der Todesopfer kommen aus der Schweiz. Knapp die Hälfte aller Opfer war noch nicht volljährig.
Schweiz (23 Opfer)
- Eine Teenagerin im Alter von 14 Jahren
- Vier Teenagerinnen im Alter von 15 Jahren
- Drei Teenager im Alter von 16 Jahren
- Eine Teenagerin im Alter von 16 Jahren
- Ein Teenager im Alter von 17 Jahren
- Drei Teenager im Alter von 18 Jahren
- Eine Teenagerin im Alter von 18 Jahren
- Ein Mann im Alter von 20 Jahren
- Eine Frau im Alter von 21 Jahren
- Ein Mann im Alter von 21 Jahren
- Zwei Frauen im Alter von 22 Jahren
- Zwei Frauen im Alter von 24 Jahren (wovon eine auch die französische Staatsbürgerschaft innehatte)
- Ein Mann im Alter von 31 Jahren
Frankreich (8 Opfer)
- Ein Teenager im Alter von 14 Jahren
- Eine Teenagerin im Alter von 15 Jahren (sie hatte auch die israelische und britische Staatsbürgerschaft inne)
- Ein Teenager im Alter von 17 Jahren
- Ein Mann im Alter von 20 Jahren
- Ein Mann im Alter von 23 Jahren
- Eine Frau im Alter von 26 Jahren
- Eine Frau im Alter von 33 Jahren
- Ein Mann im Alter von 39 Jahren
Italien (6 Opfer)
- Eine Teenagerin im Alter von 15 Jahren
- Eine Teenagerin im Alter von 16 Jahren
- Vier Teenager im Alter von 16 Jahren (wovon einer auch die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Arabischen Emirate innehatte)
Portugal (1 Opfer)
- Eine Frau im Alter von 22 Jahren
Belgien (1 Opfer)
- Ein Teenager im Alter von 17 Jahren
Rumänien (1 Opfer)
- Ein Teenager im Alter von 18 Jahren
Türkei (1 Opfer)
- Ein Teenager im Alter von 18 Jahren
* Namen bekannt