Darum gehts
- Am 12. August ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis seit 1999 sichtbar
- Zwischen 91 und 93 Prozent der Sonne werden über der Schweiz bedeckt
- In Genf ab 19.24 Uhr beste Sicht; Schutzbrillen vielerorts ausverkauft
Grösste Abdeckung zwischen 20.15 Uhr und 20.20 Uhr
Das Himmelsspektakel startet um 19.24 Uhr. Die grösste von der Schweiz aus zu beobachtende Abdeckung der Sonne siehst du zwischen 20.15 und 20.20 Uhr. In dieser Zeitspanne dürften Hunderttausende Schweizer gebannt in den Himmel blicken.
Wichtig ist dabei, nicht ungeschützt in die Sonne zu blicken. Optiker und Augenärzte warnen vor Netzhautschäden, da die Sonnenstrahlung trotz der Finsternis stark ist.
Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde. Dabei fällt sein Schatten auf die Erde. Am 12. August befindet sich die Schweiz allerdings nur im Halbschatten: Die Sonne wird deshalb lediglich teilweise vom Mond verdeckt. Im Kernschatten hingegen ist die Sonne vollständig bedeckt – dort ist eine totale Sonnenfinsternis zu sehen.
Bei Blick kannst du das historische Ereignis live mitverfolgen. Wir werden ab 19 Uhr live im Ticker und Stream berichten.
Aufregung, Vorfreude und ein riesiger Hype: Am Mittwoch lässt sich von der Schweiz aus ein Himmelsspektakel beobachten. Der Mond bedeckt am frühen Abend zwischen 91 und 93 Prozent der Sonne über der Schweiz – das ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis seit 1999.
In der Schweiz kann man die Sonnenfinsternis ab etwa 19.24 Uhr beobachten.
Damit man das Spektakel geniessen kann, sollte man sich eine Schutzbrille anziehen. In den vergangenen Tagen verzeichneten die entsprechenden Geschäfte einen richtigen Run auf die Brillen. Längst nicht alle konnten eine ergattern.
Das ist entscheidend für freie Sicht
In der Region Genf dürfte das Phänomen am besten zu erkennen sein. Entscheidend ist, dass man einen Beobachtungspunkt findet, von dem aus man einen freien Blick Richtung Westen und Nordwesten hat. In diesem Artikel findest du die besten Aussichtspunkte.
Aber Vorsicht: Wer mit seiner Kamera direkt auf die Sonne zielt, riskiert irreparable Schäden am Gerät, besonders am Sensor. Das gilt auch für Handykameras. «Der Sensor des Mobiltelefons könnte genau wie jeder andere Bildsensor beschädigt werden, wenn er direkt auf die Sonne gerichtet wird», teilte die US-Weltraumbehörde Nasa auf der Plattform X mit.
Besonders gut zu sehen ist das Phänomen von den Balearen aus. Die geografische Lage der Insel führt dazu, dass sich die grösste Insel, Mallorca, in einem Ausnahmezustand befindet. Soldaten sind auf der Insel tätig, bekannte Aussichtspunkte wurden gesperrt.
Blick wird am Mittwochabend live über die partielle Sonnenfinsternis berichten.