Darum gehts
- Futsal-Final in Bern endet Ende Mai mit Gewalt zwischen Fans
- Fünf Personen lebenslang gesperrt, Bulle-Team von Saison ausgeschlossen
- Zwei Verletzte, Polizei-Einsatz mit Dutzenden Beteiligten an Könizstrasse
Nach dem Finalspiel zwischen Futsal Minerva aus der Stadt Bern und Uni Futsal Team Bulle aus dem Kanton Freiburg kam es am Ende Mai zu wüsten Szenen. Spieler und Fans von Bulle warten nach dem verlorenen Match vor der Halle und schlagen mehrere Minerva-Anhänger brutal zusammen. Das Berner Team hatte den Final mit 5:3 gewonnen.
Der Verband eröffnete nach den Ausschreitungen ein Disziplinarverfahren. Nun liegt ein Ergebnis vor. Gegen fünf Personen wurden unbefristete Sperren verhängt, heisst es in einem Statement des Verbandes in den sozialen Medien. Auch wird die Mannschaft Uni Futsal Team Bulle für die kommende Saison von allen Wettbewerben ausgeschlossen.
Blutverschmierte Personen und ein Grossaufgebot der Polizei
Die Massnahmen richten sich laut dem Verband gegen drei Spieler und ein Staff-Mitglied von Bulle. Auch werde ein Stadionverbotsverfahren gegen die betroffenen Personen eingeleitet.
Augenzeugen schilderten gegenüber Blick die brutalen Szenen nach dem Abpfiff des Finals. «Es waren sicherlich 15 Personen von Bulle, die auf einige Zuschauer von Minerva eingeschlagen haben.» Bilder der Ausschreitungen vor Ort zeigten blutverschmierte Personen und ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Bern.
«Bei einem Einsatz an der Könizstrasse kam es zu einer Schlägerei, an der rund ein Dutzend Personen beteiligt gewesen waren», bestätigte die Kantonspolizei Bern nach der Eskalation. Zwei Personen wurden bei der Massenschlägerei verletzt. Beide wurden mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht.