«Haben gewartet und Zuschauer auf das Übelste angegriffen»
Heftige Ausschreitungen nach Futsal-Final in Bern

Nach dem Futsal-Final zwischen Futsal Minerva und Uni Futsal Team Bulle kam es am Samstag in Bern zu wüsten Szenen. Spieler und Fans von Bulle sollen vor der Halle gewartet und Minerva-Anhänger brutal angegriffen haben.
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Nach dem Futsal-Final in Bern kam es zu Auseinandersetzungen.
Foto: zVg
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Mit 5:3 endete am Samstagnachmittag das Finalrückspiel der ersten Schweizer Futsal-Liga zwischen Futsal Minerva und Uni Futsal Team Bulle. Die beiden Hallenfussball-Teams trafen in der Weissensteinhalle in Bern aufeinander – nach Schlusspfiff eskalierte die Situation jedoch.

Die Anhänger des Berner Teams Minerva feierten den Titel ihrer Mannschaft. Wie den Kanälen von Minerva in den Sozialen Medien zu entnehmen ist, war die Meisterfeier innerhalb der Halle friedlich. Beim Verlassen der Halle lauerten ihnen jedoch die Spieler sowie auch Fans der Gegner aus Fribourg auf.

«Sicherlich 15 Personen haben auf Zuschauer eingeschlagen»

Wie ein Blick-Leser berichtet, der zufällig vor Ort war, kam es dann zu wüsten Szenen. «Die Spieler von Bulle haben vor dem Stadion gewartet und die Zuschauer von Minerva auf das Übelste angegriffen, als diese lange nach dem Spiel das Stadion verlassen wollten.»

Laut seinen Schilderungen sollen mehrere Personen verletzt worden sein. «Es waren sicherlich 15 Personen von Bulle, die auf einige Zuschauer von Minerva eingeschlagen haben.» Bilder der Ausschreitungen vor Ort zeigen blutverschmierte Personen und ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Bern.

Ein Kapo-Sprecher bestätigt auf Blick-Anfrage den Einsatz. «Bei einem Einsatz an der Könizstrasse kam es zu einer Schlägerei, bei der rund ein dutzend Personen beteiligt gewesen waren.» Die Kapo konnte die beiden Parteien erfolgreich trennen und hat die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.

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