Krieg, Stress, Zukunftsangst
So schlecht geht es vielen Schweizer Jugendlichen

Was bewegt die Jugend? Wie informieren sie sich. Genau das wollte Pro Juventute wissen und hat Teenager befragt. Und natürlich kommt auch KI vor – und zwar als Seelsorger.
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Wie geht es Jugendlichen in der Schweiz? Die Stiftung Pro Juventute hat die Teenager gefragt.
Foto: IMAGO/Zoonar

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jugendstudie: Hauptbelastung durch Schul- und Ausbildungsstress
  • 40 Prozent machen sich Sorgen um Kriege
  • Jeder zehnte Jugendliche sucht Hilfe bei Künstlicher Intelligenz
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Crans-Montana VS, Iran-Krieg und Kerzers FR: Eine Katastrophe jagt die nächste. Es ist keine leichte Welt, in der Jugendliche gerade aufwachsen.

Und das zeigt auch die neue Jugendstudie der Stiftung Pro Juventute. «Rund ein Drittel der Jugendlichen sorgt sich um die Lage der Welt und die Gesellschaft», schreibt die Stiftung dazu.

Stress und Sorgen, Medienverhalten

Besonders im Fokus: Kriege. «40 Prozent fühlen sich dadurch belastet, gegenüber etwa einem Viertel in der ersten Erhebung.» Denn die Studie wurde bereits im Jahr 2024 durchgeführt. Die Stiftung arbeitet dafür mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich zusammen. Die aktuelle Untersuchung basiert auf einer Umfrage, die im Sommer 2025 durchgeführt wurde. 

Befragt wurden damals wie heute Jugendliche in der Schweiz im Alter von 14-25 Jahren. Die Themen: Stress und Sorgen, psychischem Befinden, Schutzfaktoren sowie Medienverhalten.

Besonders jungen Frauen geht es schlecht

Die Teenager machen sich Sorgen. Einige nehmen professionelle Hilfe in Anspruch und gehen in Therapie. Inzwischen wird aber künstliche Intelligenz zur Rate gezogen. Jeder zehnte Jugendliche bittet KI wie ChatGPT um Hilfe. 

Alarmierend: Besonders jungen Frauen geht es schlecht. Pro Juventute dazu: «Mehr als die Hälfte sorgt sich um die eigene psychische Gesundheit – jede Dritte fühlt sich häufig müde und erschöpft.» Hinzukommen Stress in der Schule und Zukunftsängste. Gleichzeitig sprechen sie häufiger als Männer mit Freunden darüber oder suchen sich professionelle Hilfe. 


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