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Fünf Tote im Engadin
Lokalpolitiker soll am Steuer von Unfall-Car gesessen haben

Fünf Tote und 40 Verletzte forderte ein Busunglück am Donnerstag bei Zernez GR. Jetzt kommt heraus: Der Chauffeur soll ein niederländischer Lokalpolitiker sein.
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Eine niederländische Regionalzeitung will herausgefunden haben, wer am Steuer des Reisecars sass.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Busunglück bei Zernez GR: Fünf Tote, 40 Verletzte am Donnerstag
  • Chauffeur war laut Bericht niederländischer Lokalpolitiker, Handy angeblich beschlagnahmt
  • Partei Helder kündigt Stellungnahme für Freitag an
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Marian NadlerRedaktor News

Ein Lokalpolitiker aus der niederländischen Gemeinde Montferland soll der Chauffeur des Busses, der am Donnerstagnachmittag im Engadin verunglückte, sein. Das berichtet die niederländische Regionalzeitung «De Gelderlander»

Hauptberuflich arbeitet er als Buschauffeur und ist in ganz Europa unterwegs. Laut dem Chef des niederländischen Verbands der Reiseunternehmen, Frank Radstake, wurde der Chauffeur des Busses «nicht so schwer verletzt, dass er ins Spital musste».

Partei kündigt Statement an

Das Fahrzeug war bei Zernez GR umgekippt. Fünf Menschen sind tot, 40 weitere wurden verletzt.

Laut «De Gelderlander» wurde der Lokalpolitiker angeblich von der Polizei verhört. Sein Handy soll beschlagnahmt worden sein. Die Partei Helder, der der Mann angehört und für die er im Stadtrat sass, hat für Freitag eine Stellungnahme angekündigt. 

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Das sagt die Frau des Buschauffeurs

«20 Minuten» sprach am Freitag mit der Frau des Chauffeurs. Sie bestätigt, dass der Mann den Vorfall ohne schwere Verletzungen überlebt hat. Ihr zufolge ist er ansprechbar, das Geschehene habe ihn aber schwer mitgenommen.

Die Strecke habe ihr Mann gut gekannt, er fahre regelmässig ins Engadin. Die Reisenden an Bord seien aus verschiedenen Teilen der Niederlande gekommen. Die genaue Unfallursache ist weiterhin unklar.

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