«Wir sind sehr traurig über das Geschehene»
Reiseunternehmen äussert sich nach tödlichem Car-Unfall in Zernez GR

Nach dem heftigen Unfall im Engadin äussert sich auch das Reiseunternehmen zum Geschehenen. Sie zeigen sich bestürzt – auch in den niederländischen Medien dominiert der schreckliche Unfall.
Kommentieren
1/4
Der Unfall forderte mehrere Tote.
Foto: Leserreporter
RMS_Portrait_AUTOR_758.JPG
Natalie ZumkellerRedaktorin News

Mehrere Personen sind tot, viele weitere verletzt. Der schreckliche Reisecar-Unfall im Engadin weist eine traurige Statistik auf. Der betroffene Bus stammte aus den Niederlanden. «Wir sind sehr traurig über das Geschehene. Es ist ein schrecklicher Unfall», erklärt eine Pressesprecherin des zentralen Dachverbands der niederländischen Reisebranche ANVR gegenüber Blick. «Die Gruppe bestand aus 48 Personen und hat ihre Reise letzten Montag angetreten.» 

Wo die Reise begann und wo das sie hinging ist derzeit nicht bekannt – gegenüber AD erklärte der Direktor des betroffenen Reisebus-Unternehmen Oad, Arjan Koster, der Bus wäre auf dem Weg nach Österreich gewesen und man sei für ein Tagesausflug in die Schweiz. Die Kapo Graubünden wollte diese Informationen auf Anfrage von Blick nicht bestätigen.

Niederländische Anwohner unter Schock

ANVR steht im engen Kontakt mit dem Busunternehmen Oad. Morgen will Direktor Koster zum Unfallort reisen. Derzeit probiere man, die Familien der Reisenden an Bord zu kontaktieren.

Familienmitglieder von Niederländern, die im Engadin wohnen und den Unfall ihren Verwandten in der Heimat gemeldet hatten, äusserten sich gegenüber der holländischen Zeitung «De Telegraaf» zum Geschehenen. «Wir wurden gegen 18.45 Uhr darüber informiert, dass es mehrere Todesopfer gab. Diese Nachricht macht nun in der Gegend die Runde.»

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen