Darum gehts
- Einer von drei Walliser Staatsanwälten tritt nach Bar-Brand in Crans-Montana zurück
- Bei der Tragödie in der Silvesternacht starben 41 Menschen, 115 verletzt
- Über 25'000 Unterschriften gegen Wiedereröffnung der Moretti-Restaurants gesammelt
Bei den Untersuchungen des Brandes in der Bar Le Constellation in Crans-Montana in der Nacht auf den 1. Januar 2026 waren drei Staatsanwälte der Walliser Staatsanwaltschaft involviert.
Wie «RTS» berichtet, hat nun einer von ihnen seinen Rücktritt bekannt gegeben. Sie wird die Walliser Staatsanwaltschaft bis Jahresende verlassen. Es heisst, dass er eine neue Herausforderung annehmen werde. Die Ermittlungen sollen dann von den zwei verbleibenden Staatsanwälten weitergeführt werden.
Opferfamilien informiert
In einem sechszeiligen Schreiben wurden die Anwältinnen und Anwälte der Opferfamilien und der Angeklagten über den Rücktritt informiert. Ob die Position neu besetzt wird oder ob der Rücktritt mit den laufenden Ermittlungen zusammenhängt, beantwortete Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud auf Anfrage von «RTS» nicht.
Die vom Medienunternehmen kontaktierten Anwältinnen und Anwälte zeigten sich überrascht. Man hoffe aber, dass die Ermittlungen zügig fortgesetzt würden.
Viele Opfer und offene Fragen
Bei der Tragödie in der Silvesternacht kamen insgesamt 41 Menschen ums Leben, darunter zahlreiche Jugendliche. Weiter wurden 115 Personen verletzt. Viele von ihnen schwer. Sie kämpfen darum, wieder ein normales Leben zu leben. Ihre Familien kämpfen für Gerechtigkeit und fordern Antworten.
Morettis planen Wiedereröffnung
Besonders im Fokus der Ermittlungen steht das Inhaberpaar, Jessica und Jacques Moretti. Anfang Juli wurde bekannt, dass die beiden die Wiedereröffnung ihrer Restaurants planen.