Chronologie des Inferno-Horrors
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Chronologie der Inferno-Nacht:In diesem Moment fängt die Decke Feuer

Nach der Silvester-Katastrophe
Crans-Montana verstärkt den Brandschutz

Die Walliser Gemeinde hat einen zusätzlichen Brandschutz-Experten angestellt, um Versäumnisse aufzuholen.
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Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, steht in der Kritik.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nach der Tragödie mit 41 Toten im Januar: Crans-Montana VS priorisiert Feuersicherheit
  • Auftrag für externe Firma BTEE SA, zusätzlich wurde Brandschutz-Spezialist temporär eingestellt
  • Kontrollen bis Jahresende, strengere Gesetze im Herbst geplant
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Raphael RauchBundeshausredaktor

Nach jahrelangen Versäumnissen erklärt Crans-Montana VS das Thema Sicherheit zur obersten Priorität. Bis Jahresende sollen sämtliche Betriebe kontrolliert sein, die ein Gastwirtschaftspatent haben. Bereits im Januar 2026 hat die Gemeinde der externen Firma BTEE SA einen Auftrag erteilt.

Zusätzlich stellte Crans-Montana vorübergehend einen Brandschutz-Spezialisten ein: «Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf präziser zu erfassen und die Ressourcen entsprechend anzupassen», teilt die Gemeinde Blick mit. Warum der neue Mitarbeiter nur einen befristeten Vertrag erhält, will die Verwaltung nicht mitteilen.

Hintergrund ist die Aufarbeitung der Tragödie vom 1. Januar 2026, als in der Bar Le Constellation ein Feuer ausbrach. 41 Menschen kamen dadurch ums Leben und mehr als hundert weitere wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen derzeitige und frühere Gemeindevertreter – sie sollen ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sein.

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Kontrolleure stellen Mängel fest

Umso gründlicher will man nun hinschauen. Bei bisherigen Kontrollen wurden Mängel festgestellt – und die Betriebe aufgefordert, sie «zeitnah» zu beheben. Die Behörden verhängten Fristen und teils Belegungsbeschränkungen: Weniger Menschen als bisher sollen die betreffenden Lokale besuchen dürfen. «Eine Schliessung mussten wir bisher jedoch nicht anordnen», teilt die Gemeinde mit.

Zusätzlich kommt Druck aus dem Kanton: Für den Herbst wurden weitere gesetzliche Anpassungen angekündigt, die Einfluss auf den künftigen Personal- und Kontrollbedarf haben dürften. Auch der Kanton Wallis steht in der Kritik: Alt Bundesrat Pascal Couchepin (84) sagte kürzlich zu Blick: «Für mich ist klar, dass auch die Walliser Verwaltung Schwächen gezeigt hat. Warum hat die Kantonsverwaltung nicht Alarm geschlagen, als die jährlichen Berichte ausgeblieben sind, darunter die Berichte von Crans-Montana? Warum wurden die Gemeinden nicht strenger kontrolliert? Diese Fragen müssen geklärt werden.»

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