Badran kontert den Vorwurf, luxuriös zu wohnen
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«Geht es noch?»:Badran kontert den Vorwurf, luxuriös zu wohnen

Mitte-Frau greift SP-Badran an
«Leben Sie wirklich auf 150 Quadratmetern?»

In der Schweiz herrscht zunehmend Wohnungsnot. Verschiedene Politikerinnen und Politiker diskutierten in der SRF-«Arena» über Lösungen. Besonders hitzig wurde es zwischen Tina Deplazes (29) und Jacqueline Badran (64) – wegen deren Wohnverhältnissen.
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Tina Deplazes, Präsidentin der Mitte Zürich, wirft Jaqueline Badran (SP) in der SRF-«Arena» vor, luxuriös zu wohnen.
Foto: Screenshot SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In der aktuellen SRF-«Arena» diskutierten Politikerinnen und Politiker über mögliche Lösungen für die Wohnungsnot
  • Als mögliche Probleme wurden die Einwanderung, fehlende Angebote und steigende Mietpreise diskutiert
  • Gegen Ende der Sendung streiten Mitte-Kantonsrätin Tina Deplazes und SP-Badran über deren private Wohnsituation
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Patrick GerberRedaktor Politik

Die Wohnungsnot zählt zu den heissesten Themen der Schweizer Politik. Die Mieten steigen, die Leerwohnungsziffer ist vielerorts tief. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn stoppen – aber wie?» diskutierten Politikerinnen und Politiker über mögliche Lösungen für das Problem. Dabei wurde es auch persönlich: Besonders in Erinnerung bleibt der Streit zwischen Zürcher Mitte-Kantonsrätin und Parteipräsidentin Tina Deplazes (29) und SP-Nationalrätin Jacqueline Badran (64) – über deren private Wohnsituation. 

Vertreter von Links bis Rechts diskutierten in der «Arena» über die besten Lösungsansätze für die Wohnungsnot. Mit von der Partie waren neben Badran und Deplazes auch SVP-Nationalrat Manfred Bühler (47) und Michael Töngi (59), Vizepräsident des Mieterinnen- und Mieterverbandes und der Grünen. 

Für SVP-Nationalrat Bühler steht vor allem die höhere Nachfrage im Zentrum. Um den Druck auf dem Mietmarkt zu senken, müsse man vor allem die Einwanderung einschränken. Töngi sieht die Probleme vor allem bei den steigenden Mieten. Es brauche nun endlich Lösungen, um die Mieterinnen und Mieter zu entlasten, sagte er. 

Streit um Badrans Wohnsituation

Tina Deplazes, Präsidentin der Mitte Zürich, macht vor allem das fehlende Angebot für die Krise verantwortlich. Dabei schiesst sie auch gegen die SP-Nationalrätin Badran – mit der Moralkeule. Während ihr nationaler Parteipräsident Philipp Matthias Bregy (47) mit seiner vierköpfigen Familie in einem Mehrfamilienhaus wohne, lebe Badran «zu zweit in einer 150-Quadratmeter-Wohnung». Auf die Frage, woher sie denn das wisse, antwortet Deplazes, dass das regelmässig in den Zeitungen zu lesen sei. «Ich wohne auch in einem Mehrfamilienhaus», entgegnet Badran. Was die Medien berichteten, sei nicht immer richtig. 

Moderator Sandro Brotz (56) versuchte anschliessend, die Situation zu klären und fragte Badran, ob sie denn tatsächlich auf 150 Quadratmetern lebe. «Gehts noch?», antwortete diese etwas genervt und lenkte die Diskussion wieder auf die sachliche Ebene. «Ich wohne in einer Blockrandüberbauung, die eine wunderschöne Dichte hat.» Genau diese Verdichtung sei die Zukunft, ist sich Badran sicher.

Immerhin bei einem Punkt sind sich übrigens alle einig: Man müsse mehr bauen und den vorhandenen Platz möglichst effizient nutzen. 

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