Auf dem Weg an die Olympischen Spiele
Parmelin besucht italienische Brandopfer

In einem Mailänder Krankenhaus hat Guy Parmelin den Brandopfern sein Mitgefühl überbracht. Er dankte zudem den Ärzten und Pflegern.
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Im Niguarda-Krankenhauses hat Bundespräsident Guy Parmelin den Verletzten sein Mitgefühl ausgedrückt.
Foto: Imago

Darum gehts

  • Bundespräsident Parmelin besuchte Verletzte des Brandes in Crans-Montana in Mailand
  • 41 Personen starben beim Feuer, darunter sechs Italiener, Ermittlungen umstritten
  • Parmelin vertritt Schweiz bei Milano Cortina 2026 und trifft Mattarella
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Bundespräsident Guy Parmelin (66) hat am Freitagmorgen Verletzte des Brandes in Crans-Montana VS im Mailänder Niguarda-Krankenhaus besucht. Das meldet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Parmelin ist anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele nach Italien gereist. In Mailand habe er den acht verletzten Personen, die sich noch immer auf der Intensivstation und im Verbrennungszentrum des Niguarda-Krankenhauses befinden, sein Mitgefühl ausgedrückt. «Ich habe ihnen meinen Respekt und mein Mitgefühl sowie meinen Dank ausgesprochen. Zudem habe ich die volle Unterstützung der Schweiz bekräftigt», so Parmelin. «Es ist mir ein Anliegen, allen Ärzten zu danken.» Die Kooperation auf medizinischer Ebene laufe hervorragend. «Unsere Unterstützung wird durch weitere Austausche fortgesetzt.»

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Parmelin wird am Eröffnungsakt am Freitag die Schweizer Regierung vertreten, wie sein Departement für Wirtschaft, Forschung und Bildung mitteilte. Zudem will der Waadtländer den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella (84) treffen.

Zuletzt gab es zwischen der Schweiz und Italien wegen der Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana Spannungen. Das Feuer, bei dem 41 Personen ums Leben kamen, davon sechs aus Italien, löste im Nachbarland Betroffenheit aus. Mehrfach kam aus Italien Kritik am Gang der Ermittlungen zum Brand.

Auch Pfister in Italien

Am Vorabend der Eröffnung der Olympischen Winterspiele nahm Parmelin an einem Empfang der Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry, teil. .

Parmelin plant zudem Besuche von einzelnen Wettkämpfen und Treffen mit Schweizer Athletinnen und Athleten. Nach ihm wird Bundesrat Martin Pfister (62) von Sonntag bis Dienstag in Italien sein. Er will ebenfalls Sportlerinnen und Sportler treffen und sich mit hohen Funktionären von Sportverbänden und Institutionen austauschen.

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