Dara singt den Gewinnersong «Bangaranga»
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ESC-Gewinnerin 2026:Dara singt den Gewinnersong «Bangaranga»

Auch in der Schweiz schalteten weniger Menschen ein
Ösi-ESC erleidet millionenfachen Zuschauerschwund

Nur 131 Millionen Zuschauer verfolgten den ESC aus Wien – ein massiver Rückgang im Vergleich zu den 166 Millionen aus Basel 2025. Boykotte von fünf Ländern allein erklären das Minus von 35 Millionen nicht.
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Während Dara den Sieg am ESC 2026 feiern kann, gucken die Organisatoren in die Röhre: Die Quoten der diesjährigen Ausgabe sind im Vergleich zum Vorjahr massiv gefallen.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • ESC 2026 in Wien verzeichnete mit 131 Millionen Zuschauern Rekordtief
  • Boykott von fünf Ländern erklärt nicht Rückgang um 35 Millionen Zuschauer
  • In der Schweiz nur 286'000 Zuschauer, 33,5 Prozent Marktanteil 2026
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Michel ImhofTeamlead People

Von wegen «United by Music», also «Vereint in der Musik»! Fast drei Wochen hielt sich die Europäische Rundfunkunion (EBU) über die Zuschauerzahlen des diesjährigen Eurovision Song Contest bedeckt. Nun ist klar: Beim ESC 2026 schalteten so wenig Menschen ein wie lange nicht. 

Nur 131 Millionen Menschen haben den grössten Musikwettbewerb der Welt aus Wien verfolgt. Dicke Post für die Organisatoren! Zum Vergleich: Im Vorjahr schalteten 166 Millionen Menschen bei den Shows aus Basel ein. Fünf Länder boykottierten den Wettbewerb aufgrund der Teilnahme Israels. 

Boykott-Länder nicht allein für Rückgang verantwortlich

Das zuschauerstärkste boykottierende Land Spanien kam beim ESC-Finale 2025 auf eine durchschnittliche Einschaltquote von 5,88 Millionen Zuschauer. In den Niederlanden schalteten 3,28 Millionen ein. In Island, Irland und Slowenien lag die Zuschauerzahl im tiefen Hunderttausenderbereich. Zusammen kommt man dabei also nicht auf die 35 Millionen, die heuer im Vergleich zum Vorjahr nicht eingeschaltet haben. Andere Medienberichte sprechen von einer Gesamtreichweite von 28 Millionen, die den ESC-Machern mit den Boykotten durch die Lappen ging. Und: Auch in Polen (–3,8 Millionen), Frankreich (–3,3 Millionen) und Grossbritannien (–3,7 Millionen) gingen die Quoten zurück. 

«Auch wenn unsere Zahlen ohne die fünf Mitglieder, die sich dieses Jahr gegen eine Teilnahme entschieden haben, natürlich niedriger ausfallen, setzen wir uns weiterhin mit ganzer Kraft dafür ein, ihnen im Jahr 2027 wieder den Weg zurück zu ebnen», sagt ESC-Chef Martin Green in einer Mitteilung. Selbst wenn noch nie eine tiefere Gesamtzuschauerzahl ausgewiesen wurde, weisen die Organisatoren auf den durchschnittlichen Marktanteil von 42.62 Prozent hin, der zwar fünf Prozent tiefer als im Vorjahr sei, aber immer noch höher als bei den Ausgaben zwischen 2009 und 2023.

Auch in der Schweiz schalteten weniger Menschen ein

Die TV-Quoten des ESC gingen auch in der Schweiz zurück. Während das Finale aus Basel im vergangenen Jahr von bis zu 880'000 Menschen und Nemos Sieg im Vorjahr von bis zu 800'000 Menschen verfolgt wurde, schalteten 2026 nur 286'000 Menschen ein, was einem Marktanteil von 33.5 Prozent entspricht. Man sei «angesichts der starken Sportkonkurrenz auf SRF zwei» (Eishockey-WM-Gruppenspiel Schweiz–Lettland) «und der Tatsache, dass die Schweiz nicht vertreten war», mit den Zuschauerzahlen des ESC-Finales «sehr zufrieden», heisst es von der Pressestelle.

Doch nicht alles ist schlecht beim diesjährigen ESC: Auf sozialen Medien sei die Reichweite der ESC-Inhalte gestiegen, so die EBU.

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