Kritik an «Immer wieder sonntags»-Aus
Jetzt schiesst auch Schlagerlegende Nicole gegen die ARD

Nach 30 Jahren stellt die ARD den Show-Klassiker «Immer wieder sonntags» ein – und sorgt damit bei vielen für Unmut. So auch bei Schlagersängerin Nicole, die den Sender jetzt heftig kritisiert.
Kommentieren
1/6
Schlagerlegende Nicole war häufig in «Immer wieder sonntags» zu Gast.
Foto: imago/STAR-MEDIA

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schlagerstar Nicole kritisiert das Ende von «Immer wieder sonntags» scharf
  • Sie nennt das Show-Aus einen Verrat an treuen älteren Zuschauern
  • Letzte Live-Show am 5. Juli 2026 mit Stefan Mross geplant
Sophie_Ofer_Redaktorin People Desk_Blick _ Ringier AG_3.jpg
Sophie OferRedaktorin People

«Manchmal merkt man erst, wie besonders etwas war, wenn man hört, dass es plötzlich enden soll» – so beginnt Schlagerlegende Nicole (59) einen neuen Instagram-Post, in dem sie das Ende der ARD-Sendung «Immer wieder sonntags» und damit den Abschied von Stefan Mross (50) als Moderator beklagt. 

In ihrem Statement ärgert sich Nicole besonders über die Begründung, die der Sender für die Entscheidung angegeben hat. Für sie ist das Show-Aus ein Verrat an den treuen Zuschauern, die die Sendung jahrzehntelang getragen haben.

«Viel mehr als nur ein Auftritt»

«‹Immer wieder sonntags› begleitet mich nun seit vielen Jahren. Ich durfte dort unzählige Male auf der Bühne stehen – und trotzdem war diese Sendung für mich immer viel mehr als nur ein Auftritt», schreibt Nicole auf Instagram.

«Wir sind als Familie jedes Jahr in den Europa-Park gefahren, haben zwischen Proben und Sendung Zeit im Park verbracht.» Die Abende habe sie dort oft mit geschätzten Kollegen ausklingen lassen. «Viele davon wurden über die Zeit zu Freunden. Für meine Kinder und Enkel ist das ein Stück Kindheit geworden.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Doch für Nicole sind es nicht nur die persönlichen Erinnerungen und Emotionen, die sie mit der Sendung verbindet, die sie nun ein Statement verfassen lassen. Die Schlagersängerin, die 1982 mit «Ein bisschen Frieden» den Sieg beim Eurovision Song Contest für Deutschland holte, übt darin auch scharfe Kritik am Sender.

«Wird für uns alle ein emotionaler Tag»

«Umso trauriger finde ich es, wenn man nun liest, man wolle sich künftig stärker auf ein jüngeres Publikum konzentrieren.» Neben Kosteneinsparungen war dies eine Begründung für das Absetzen der Kultshow. Es seien eben genau die älteren Menschen, «die diese Sendung über Jahre hinweg getragen und Woche für Woche eingeschaltet haben», so Nicole. Und diese «hätten ihr Sonntagsprogramm sicher gerne weiterhin behalten.» Damit dürfte die Sängerin wohl zahlreichen Fans aus dem Herzen sprechen. 

«Immer wieder sonntags» sei immer auch eine Bühne für neue Künstler gewesen, schreibt Nicole – «für Menschen mit echter Leidenschaft für Musik.» Dies sei besonders heute wichtig, da der Kunst die Krise droht: «Gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz sollte man echte Menschen auf Bühnen, nah am Publikum, mehr denn je schätzen.»

Am Schluss nutzt Nicole noch die Gelegenheit, anzukündigen, dass sie am 5. Juli ein letztes Mal live in der Show mit dabei sein wird. «Ich glaube, das wird für uns alle ein ganz besonders emotionaler Tag», schreibt die Sängerin wehmütig.

Damit stellt sich Nicole hinter Stefan Mross, den das Ende seiner Sendung natürlich besonders hart getroffen hat. Er bezeichnete die Entscheidung des Senders als «unfair». Die Show sei sein Leben gewesen. Das Aus habe man ihm nur wenige Stunden vor der Öffentlichkeit mitgeteilt und ihm damit den «Boden unter den Füssen weggezogen».

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen