«Immer wieder sonntags»
Stefan Mross spricht erstmals über das Aus der Kultshow

Der SWR setzt «Immer wieder sonntags» nach der nächsten Ausgabe ab – jetzt hat sich Stefan Mross erstmals persönlich dazu geäussert. Der Moderator gibt sich kämpferisch und verspricht eine letzte grosse Staffel.
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Stefan Mross reagiert auf das Ende seiner TV-Show «Immer wieder sonntags».
Foto: imago/STAR-MEDIA

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stefan Mross äussert sich zum Ende von «Immer wieder sonntags» 2026
  • Die letzte Staffel startet am 31. Mai und endet im September
  • 378 Folgen seit 1995, Sender stoppt Show wegen finanzieller Zwänge
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Es hat ein paar Tage gedauert – aber jetzt hat Stefan Mross (50) sich zu Wort gemeldet. Nachdem der SWR und die ARD das Ende von «Immer wieder sonntags» nach der Saison 2026 bekanntgegeben hatten, äussert sich der Moderator nun erstmals persönlich zum Aus seiner Kultshow. Und wer einen geknickten Mross erwartet hatte, wird überrascht: Der Schlagermoderator gibt sich gefasst, dankbar – und kämpferisch.

«Ich habe wirklich eine tolle Zeit gehabt und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns», sagt Mross im Interview mit der «Süddeutschen Zeitung». Kein Hadern, kein Vorwurf in Richtung SWR. Stattdessen richtet er den Blick nach vorn: «Es ist ja nicht so, dass ich nächste Woche von heute auf morgen meine Sendung verloren habe, sondern wir müssen weiterdenken und positiv dabeibleiben.»

Ein letztes Mal alles geben

Von Abschiedsschmerz lässt sich Mross jedenfalls nicht lähmen. Im Gegenteil: Er kündigt für die finale Staffel noch einmal Vollgas an. «Es werden wieder Millionen Leute begeistert sein und wir werden eine saugeile Staffel hinlegen wie jedes Jahr», verspricht er. Die letzte Runde startet am 31. Mai 2026, umfasst zwölf reguläre Ausgaben und endet mit einer Extra-Sendung am 6. September sowie einer Best-of-Show am 13. September.

Dass seine Treue zur Sendung keine Einbahnstrasse war, zeigt der Blick ins Netz: Zwei Fan-Petitionen kämpfen aktuell für den Erhalt des Formats. Für Mross ist das die wichtigste Rückmeldung überhaupt. «Wenn die Leute abschalten würden oder die Sendung nicht mehr laufen würde, würde ich denken: Da habe ich was falsch gemacht. Aber die Leute hängen dran und von den Quoten her ist es eine der erfolgreichsten Shows im Marktanteil», so der 50-Jährige.

Wirtschaft schlägt Quoten

Der Sender begründete die Entscheidung im März offen mit finanziellen Zwängen. Programmdirektor Clemens Bratzler räumte ein, der Schritt sei «schmerzhaft», aber angesichts der wirtschaftlichen Lage des Senders bliebe «keine andere Wahl». Die freiwerdenden Mittel sollen teils eingespart, teils in neue digitale Unterhaltungsangebote fliessen.

Seit 1995 gehörte «Immer wieder sonntags» zum festen Inventar des deutschen Fernsehsommers – zunächst mit Max Schautzer (1940–2025), für ein Jahr mit Sebastian Deyle (48), ehe Mross 2005 übernahm. In 31 Staffeln entstanden 378 Folgen, gedreht als Open-Air-Liveshow auf dem Gelände des Europa-Parks in Rust. Auch der Park selbst reagiert mit Bedauern: Man hätte die Sendung «sehr gerne auch in Zukunft als Gastgeber begleitet», hiess es in einer Pressemitteilung von Inhaber Roland Mack.

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