«Das war eiskalt»
Stefan Mross wurde von Show-Aus überrumpelt und weinte

Die ARD stellte überraschend die TV-Sendung «Immer wieder sonntags» ein. Das Aus kam nicht nur für die Fans überraschend, sondern auch für Moderator und Sänger Stefan Mross.
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Stefan Mross wurde vom «Immer wieder sonntags»-Aus überrumpelt.
Foto: IMAGO/Bildagentur Monn

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das ARD beendet «Immer wieder sonntags» nach 31 Jahren mit letzter Staffel ab 31. Mai
  • Der Moderator Stefan Mross war schockiert über die plötzliche Kündigung während eines Treffens
  • Das Show-Ende betrifft das ganze Team – die Gründe für das Aus: Verjüngung, Kommerz, Digitalisierung
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Silja AndersRedaktorin People

Am 31. Mai startet die letzte Staffel von «Immer wieder sonntags». Nach 31 Jahren ist Schluss mit dem ARD-Format, durch das Stefan Mross (50) seit 2005 führte. Seit 1995 gehörte «Immer wieder sonntags» zum festen Inventar des deutschen Fernsehsommers – zunächst mit Max Schautzer (†84), dann für ein Jahr mit Sebastian Deyle (48), ehe Mross übernahm.

Die Fans der Show zeigten sich erschüttert, als die Nachricht bekannt wurde. Doch Stefan Mross war nicht weniger überrascht, als er von seiner Kündigung erfuhr. Das verrät er nun gegenüber «Bild».

Erst machte er Witze, dann kam der Schock

«Ich dachte eigentlich, mein Produzent und ich würden uns mit den Senderverantwortlichen zu Gesprächen darüber treffen, wie wir für die Zukunft der Sendung planen wollen. Ich hatte beste Laune. Bis mir auffiel, dass am Tisch nur zwei Personen vom SWR sassen, meine Unterhaltungschefin und ein Mann. Ganz förmlich.» 

Da ahnte er schon Schlimmes, versuchte es aber noch, mit Humor zu überspielen. «Ich witzelte noch: Oha, das schaut ja nach Kündigung aus.» Eine der beiden Personen antwortete daraufhin ohne Umschweife: «Ja, damit wären wir schon beim Thema. Das Format wird eingestellt.»

Tränen und Unverständnis

Im Interview mit «Bild» kommen bei Mross die Erinnerungen und Emotionen an diesen Moment wieder hoch. Man habe ihm bereits ein Statement geschrieben, welches er veröffentlichen solle. «Die beiden haben allen Ernstes von mir verlangt, dass ich innerhalb von zehn Minuten Zitate freigeben soll, die sie für mich formuliert hatten. Als wäre das Aus meiner Show in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt.» Er habe unter Schock gestanden, gesteht er. Später am Tag seien dann einige Tränen bei ihm geflossen. Aber nicht nur bei ihm, sondern auch bei seiner Partnerin und den Mitarbeitenden, die durch das Show-Aus ihren Job verloren.

Die Gründe für das Aus der beliebten Sonntagsshow? Laut Mross «Verjüngung, kommerzwirtschaftliche Gründe und Digitalisierung.» Dafür hat der Entertainer kein Verständnis. «Man muss die älteren Menschen doch auch weiterhin teilhaben lassen an der Fernsehunterhaltung im ARD.»

«Immer wieder sonntags» läuft ab Ende Mai noch bis September 2026 mit einer Extrashow am 6. September und einem Best-of am 13. September.

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