Darum gehts
- Vincent Gross ist ab 22. Oktober im Film «Der perfekte Urlaub» zu sehen
- Der Sänger spielt sich selbst und performt seinen «Aperol Spritz»-Song
- Für eine Szene drehte er zwei Tage lang mit 200 Statisten
Vincent Gross (30) erobert die Kinoleinwand! Nach seinem Ausflug in die Telenovela «Rote Rosen» feiert der Schweizer Schlagerstar ab 22. Oktober sein Filmdebüt in «Der perfekte Urlaub» an der Seite von Elyas M'Barek (44) und Karoline Herfurth (42).
«Es war für mich total aufregend. Viele der Hauptdarsteller sind Stars aus meiner Kindheit und Jugend. Von Elyas M'Barek über Frederick Lau bis Jessica Schwarz», schwärmt Gross im Gespräch mit Blick. «Ich war beim Drehbeginn schon sehr beeindruckt von all diesen Filmgrössen.»
Regisseur wollte Song für Film
«Der perfekte Urlaub» ist die Fortsetzung des deutschen Erfolgsfilms «Das perfekte Geheimnis» aus dem Jahr 2019. Die Freunde reisen darin nach Mallorca, um wieder zueinanderzufinden. Doch ihre Finca brennt ab – und alle landen im All-Inclusive-Chaos.
Im Halli-Galli-Hotel kommt auch Vincent Gross ins Spiel. «Ich spiele tatsächlich mich selbst», sagt er. Grund dafür ist Regisseur Bora Dagtekin (47), der auch für die Kinohits «Türkisch für Anfänger» und «Fack ju Göhte» verantwortlich ist. «Er wollte unbedingt meinen ‹Aperol Spritz›-Song für seinen neuen Film. Das ist für mich eine absolute Ehre.»
Polonaise mit Mega-Glas
Gross ist im Film der grosse Stimmungsmacher. «Ich bin wahrscheinlich etwa 15 Sekunden zu sehen, wie ich mit einem riesigen Aperol-Spritz-Glas eine Polonaise anreisse. Und der Song läuft weiter im Hintergrund.»
Auch in einer anderen Szene feiert Gross im Hintergrund, während vorn am Tisch die Hauptdarsteller sprechen. «Ich war etwa 200 Meter weiter weg und habe mit 200 Statisten vor der Bühne Party gemacht. Und das immer und immer wieder – ohne Musik, weil man den Dialog hören musste. Das Lied wurde im Nachgang hinzugefügt.»
Zwei Tage Dreh für eine Szene
Wer denkt, dass diese Szenen schnell abgedreht waren, irrt: «Wir haben zwei Tage lang intensivst gedreht. Ich bin um eins am Nachmittag dort gewesen und war morgens um drei, vier Uhr fertig. Und das zwei Tage lang», sagt Gross. «Die gleiche Szene von eineinhalb Minuten haben wir aus allen Winkeln gedreht, einmal draussen, einmal drinnen, einmal mit Überblick.»
Auch die Temperaturen waren eine Herausforderung. «Der Dreh fand Anfang November statt. Wir haben Wärmedecken gegen die Kälte bekommen.»
Schwierige «Warterei»
Die Liebe zum Detail und der aufwendige Dreh beeindruckten Gross. Aber: «Die ganze Warterei würde mir als Schauspieler wohl irgendwann auf den Geist gehen», gibt er ehrlich zu.
Trotz der langen Warterei am Set hat der Sänger Blut geleckt: «Ich bin für fast alle Schandtaten zu haben! Es wäre mal spannend, ein bisschen Text zu haben.»