Sagen Sie mal... Vincent Gross
«Leute denken, dass ich mich nur von Aperol und Ouzo ernähre»

Er ist Schlagersänger, Aperol-Fan und feiert bald den 30. Geburtstag. Der Basler über seinen Haar-Tick, die Liebe zu Sushi – und warum ihn Linksfahrer anspannen.
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Vincent Gross singt gerne über Aperol und Ouzo. Privat ist er nicht so trinkfreudig, wie es die Lieder suggerieren.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vincent Gross wird am 23. August 30 Jahre alt
  • Er feiert seinen Geburtstag mit einem Auftritt und Freunden
  • 2015 gewann er «Hello Again!» und erhielt ersten Plattenvertrag
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Andrea Germann
Schweizer Illustrierte

Schweizer Illustrierte: Am 23. August werden Sie 30 Jahre alt. Was macht diese Zahl mit Ihnen?
Vincent Gross: Diese Zahl macht mich vor allem ein Jahr älter – mehr erst mal nicht. Wobei: 30 ist immerhin schon eine halbe 60. Die Zwanziger sind im Flug vergangen. Ich freue mich auf das nächste Kapitel, eigentlich dasselbe Leben, nur mit einer Drei vornedran.

Wie werden Sie den Tag feiern?
Ich habe einen Auftritt in Österreich. Danach stosse ich nachts beim Natalie-Holzner-Festival mit ein paar Künstlerkolleginnen und -kollegen an, und dann geht es direkt zurück zu meinen Freunden. Ganz ohne Bühne schaffe ich offenbar nicht mal meinen runden Geburtstag.

Welches ist Ihr Lieblingsspiel?
«Hitster»! Ich liebe es abgöttisch. Es mit Freunden zu spielen, ist wahnsinnig unterhaltsam und gleichzeitig ein kleiner Musikkompetenztest. Selbst wenn ich einen Song nicht kenne, höre ich oft an der Produktion, den Mikrofonen oder dem Sound, aus welcher Zeit die Aufnahme stammt. Da kommt der Musik-Nerd in mir raus.

Haben Sie schon einmal eine Therapie gemacht?
Eine klassische Therapie habe ich bisher nicht gemacht. Ich habe aber das grosse Glück, einen Bruder mit Doktortitel in Psychologie zu haben. Er kennt mich besser als fast jeder andere und hilft mir sehr, wenn es mir nicht gut geht.

Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Mit Abstand für Reisekosten: Benzin, Zug, Flüge und Verpflegung unterwegs. Ich habe gerade meine Buchhaltung gemacht – mir wurde schon beim Zusammenzählen schlecht.

Welchen Tag möchten Sie noch einmal erleben?
Meinen 18. Geburtstag. Es war eine riesige Party. So gut, dass ich mich leider nicht mehr an alles erinnern kann. Vielleicht würde ich beim zweiten Mal ein bisschen besser aufpassen.

Was wären Sie als Kind gern geworden?
Journalist oder Mofa-Mechaniker. Eine erstaunlich konkrete Mischung. Am Ende wurde es die Musik. Da kann ich immerhin Geschichten erzählen und bin ständig unterwegs.

Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?
Sympathischer. Davon haben alle um mich herum mehr.

Wofür sollte es Bussen geben?
Für Menschen, die auf der Autobahn links fahren und dort bleiben, obwohl die beiden rechten Spuren frei sind. Da werde sogar ich kurz unentspannt.

Was denken andere über Sie, das vielleicht gar nicht stimmt?
Dass ich mich ausschliesslich von Aperol Spritz und Ouzo ernähre. Wenn ich wirklich so viel davon trinken würde, wie ich darüber singe, hätte ich vermutlich ein ernstes Problem.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Haben Sie einen Tick?
Ich fahre mir ständig durch die Haare. Es ist schon besser geworden, aber ganz weg ist es nicht. Wahrscheinlich kontrolliere ich unbewusst alle drei Minuten, ob sie noch sitzen.

Wann haben Sie zuletzt geweint?
Das ist noch nicht lange her. Ich hatte meine Gründe, und die dürfen bei mir bleiben.

Was haben Sie für einen Spitznamen?
Vinni, Vince, Vince the Prince und Biene. Ich höre inzwischen auf fast alles – solange es freundlich gemeint ist. Auch bei «Ouzo-Mann» drehe ich mich um.

Was lernen Sie gerade, das Sie noch nicht so gut können?
Spanisch. Ich bin mittlerweile auf Level 11 bei Duolingo. Immerhin kann ich schon ein Bier bestellen. Für den internationalen Durchbruch bin ich sprachlich also bestens vorbereitet.

Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Der 18. April 2015. An diesem Tag habe ich als Newcomer die Schweizer Fernsehsendung «Hello Again!» per Telefonvoting gewonnen. Dieser Sieg hat mir unglaublich viele Türen geöffnet. Dadurch bekam ich meinen ersten Plattenvertrag in Deutschland und konnte dort überhaupt erst Fuss fassen.

Wie möchten Sie sterben?
100 Jahre alt, friedlich mit einem Aperol Spritz in der Hand.

Was sollte auf Ihrem Grabstein stehen?
«Gerade nicht erreichbar, bitte versuchen Sie es später noch mal» – und im besten Fall mein Name richtig geschrieben.

Womit belohnen Sie sich selbst?
Mit etwas richtig Gutem zu essen. Ich bestelle gerne, am liebsten Vietnamesisch oder Sushi. Andere kaufen sich eine Uhr, ich bestelle Sommerrollen.

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