Darum gehts
- Reality-Star Bellydah kämpft mit hohen Nachzahlungen für Steuern und AHV
- Ein falscher Steuerberater verursachte Zahlungen im hohen fünfstelligen Bereich
- Gewinnsumme der Show: Maximal 200'000 Euro, Luxus kostet Abzüge
Wie steht es um die Finanzen von Bellydah (35)? In der Auftaktsendung der neuen Sat.1-Show «Dschungel Divas – Luxus hat seinen Preis» sagt Reality-Star Bellydah (35): «Ich bin leider bisschen momentan ... ‹verschuldet› ist das falsche Wort. Aber ich musste sehr, sehr viele Steuern nachzahlen und jetzt habe ich ganz viele Rechnungen offen. Aber eigentlich kann ich gut mit Geld umgehen!» Doch wie stehts denn nach der Produktion um die Finanzen der auf Onlyfans aktiven TV-Frau aus Rapperswil-Jona SG? Blick hat nachgefragt.
«Ich bin nicht verschuldet, mir geht es gut, ich habe Geld und gehe ja auch oft in die Ferien», stellt Bellydah gleich zu Beginn klar. Aber: «Ich bin selbständig und wurde von einem Steuerberater falsch beraten. Dann musste ich einen Betrag im hohen fünfstelligen Bereich unter anderem für Steuern und AHV-Beiträge nachzahlen», erklärt sie. «Das zu zahlen hat sehr wehgetan und war nicht lustig. Jetzt sind noch ein paar wenige Posten offen, aber die kann ich in Raten abzahlen und es geht mir gut.» Den Grossteil der Rechnungen bezahlte Bellydah direkt mit ihrer Dschungel-Gage.
13 Tage in der Wildniss
Nach «Bachelor», «Germany Shore» und «Das grosse Promi-Büssen» zog Bellydah für die Sendung in den kolumbianischen Dschungel. Dort kam die Partyliebhaberin an ihre Grenzen. «Ich habe mich irgendwann wie ein Zombie gefühlt», sagt sie rückblickend. Das Konzept: Zehn weibliche Realitystars ziehen für 13 Tage in die Wildnis und leben dort unter einfachsten Verhältnissen. Sie schlafen in Hängematten, essen eine vorbereitete fade Suppe, duschen mit Regenwasser und haben ein Plumpsklo ohne Privatsphäre. Luxus gibts nur, wenn sich die zehn Teilnehmerinnen diesen erkaufen. Allerdings wird das Geld dann der maximalen Gewinnsumme von 200'000 Euro abgezogen.
«Ich habe mich nie für eine Diva gehalten. In diesem Format wurde mir aber klar, was für eine riesige Diva ich bin», sagt Bellydah. «Hätte ich gewusst, wie hart es dort ist, hätte ich vielleicht gar nicht mitgemacht. Es war alles dreckig, nass und hat gestunken. Auch die Kleider! Ich habe richtig gelitten und habe unterschätzt, was auf mich zukommt.»
«Camping hasse ich jetzt noch mehr»
Eigentlich ging für Bellydah mit der Teilnahme im Format ein Traum in Erfüllung. «Ich wollte schon immer mal nach Kolumbien. Aber nicht so», meint sie. «Camping hasse ich jetzt noch mehr als vorher. Das ist null meine Welt», so die Rapperswilerin. «Ich liebe zwar die Natur und Tiere, aber keine Vogelspinnen an meinem Schlafplatz. Wir haben wirklich diverse eklige Krabbelviecher gesehen und wurden rund um die Uhr von einem Ranger überwacht. Nur die Äffchen waren süss.»
Immerhin: Rückblickend ist Bellydah froh um die gemachten Erfahrungen. «Es gab auch lustige und schöne Zeiten und war mal etwas anderes. Und ich war zum ersten Mal mit Micaela Schäfer in einer Show. Das ist doch auch richtig cool!»
«Dschungel Divas – Luxus hat seinen Preis» läuft jeweils montags um 22.55 Uhr auf Sat.1 und vorab auf Joyn.