«Jeder Auftritt macht mich verletzlich»
SRF-Virus-Star Mira Weingart erobert die Primetime

Gestartet hat Mira Weingart als «junge wilde» Hip-Hop-Expertin bei Radio SRF Virus. Nun wechselt sie als neues «SRF bi de Lüt»-Moderationsgesicht ins Mainstream- und Samstagabend-Lager.
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Am 29. August feiert Mira Weingart ihr Debüt bei «SRF bi de Lüt – Ein Wiedersehen».
Foto: SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mira Weingart moderiert ab 29. August «SRF bi de Lüt»
  • Als «Cervelat-Promi» fühlt sie sich noch ungewohnt und überrascht
  • 60 Gäste feierten die 1. Staffel «Zwei Reisen» bei grossem Public Viewing
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Jaray FofanaRedaktorin People

Vom Radiomikrofon in die TV-Primetime: Mira Weingart (29) wagt den Sprung auf die grosse Samstagsbühne. Für das SRF-Virus-Gesicht ist die neue Rolle als Reporterin bei der Spezialsendung «SRF bi de Lüt – Ein Wiedersehen» ein Riesenschritt – und eine Mutprobe, bei der sie viel von sich preisgibt.

Sich treu bleiben

Prestigeträchtiges Format hin oder her: Für Weingart zählt am Ende vor allem die Haltung der Sendung: «‹SRF bi de Lüt› ist für mich eine sympathische Marke. Es geht um Menschen und ums Geschichtenerzählen – damit kann ich mich extrem gut identifizieren. Es war schon lange mein Wunsch, genau in einem solchen Umfeld zu arbeiten, in dem echte Schicksale und Begegnungen im Vordergrund stehen.»

Am Samstagabend wartet ein anderes Publikum auf die 29-Jährige. Weingart musste ihre Sprache anpassen und Wörter wie «geil» streichen. «Der Produzent meinte irgendwann: ‹Du, das kommt bei der älteren Generation vielleicht nicht so gut an›», erzählt sie mit einem Lachen.

Verbiegen will sie sich deshalb aber nicht. «Ich probiere, mir auch treu zu bleiben.» Genau diese frische Art sei schliesslich ihre Stärke. Bei der SRF-Sendung «Zwei Reisen», bei der sie bereits TV-Luft geschnuppert hat, habe sie als grösstes Kompliment gehört, sie wirke «frisch und erfrischend jung». Ob die Radiomoderatorin damit auch jüngere Zuschauer vor den Fernseher lockt? «Das wäre natürlich mein Traum», sagt sie – bleibt bei den Erwartungen aber realistisch.

Ganz ohne Nervosität geht der Wechsel auf die grosse TV-Bühne allerdings nicht: «Jeder neue Auftritt macht mich bis zu einem gewissen Grad verletzlich», sagt Weingart. Denn die grosse Aufmerksamkeit bringt nicht nur Zustimmung mit sich: «Wenn man die Bühne bekommt, folgt auf den Applaus schnell auch eine Meinung.» Ihre Devise im Umgang mit Kritik: «Feedback annehmen, aber nicht jede Meinung an sich herankommen lassen.»

Mit dem Motorrad zu den Gästen

In der Spezialsendung besucht Mira Weingart auf dem Motorrad Personen aus früheren SRF-Formaten, um zu zeigen, wie sich ihr Leben seit der Ausstrahlung entwickelt hat. Die Produktion wusste von ihrer Töff-Leidenschaft und schlug ihr das Element vor: «Ich fand die Idee natürlich super.»

Halt macht sie bei Unternehmer Chris Rosser (43, «Unser Dorf») und Fabian Kappeler (19, «Familiensache»), der heute selbständig in einer Paraplegiker-WG lebt. Dazu kommen Extrembergsteiger Karl Egloff (45, «Heimweh»), der erneut den Geschwindigkeitsrekord am Mount Everest anvisiert, sowie Alphirtin Maya Lareida (38, «z’Alp»), die sich mit einem eigenen Bauernbetrieb ihren Traum erfüllt hat.

Kein Abschied von Virus

Ihr neues Engagement bedeutet keinen Abschied von SRF Virus. Dort sei sie «eigentlich immer noch happy». Gleichzeitig bleibt die Moderatorin offen für die Zukunft: «Ich habe einfach offene Türen und offene Fühler für alles andere.»

«SRF bi de Lüt – Ein Wiedersehen» wird am Samstag, 29. August 2026, um 20.10 Uhr auf SRF 1 und Play SRF ausgestrahlt. 

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