Hier lässt sich Jonas Lauwiner zum König krönen
0:39
Bizarres Video:Jonas Lauwiner lässt sich zum König krönen

«Ich könnte sofort 50 Frauen haben»
Der «König der Schweiz» sucht seine Königin

Jonas Lauwiner, selbsternannter «König der Schweiz» ist Single. Wer das ändern möchte, muss jedoch gewisse Anforderungen erfüllen, wie er im Podcast «Die Thronfolge» verrät. Das ist jedoch nicht die einzige polarisierende Aussage, die fällt.
Kommentieren
1/6
Jonas Lauwiner polarisiert.
Foto: Helena Graf

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jonas Lauwiner nennt sich «König der Schweiz», sucht eine Königin.
  • Er polarisiert mit Aussagen zu Sexualität und Geschlechterrollen.
  • Er besitzt bereits mehrere Grundstücke und ist 31 Jahre alt.
RMS_Portrait_AUTOR_884.JPG
Silja AndersRedaktorin People

Jonas Lauwiner (31) kann vor allem eines: polarisieren. Der selbst ernannte «König der Schweiz» – obwohl er darauf besteht, dass er so von den Medien getauft wurde – eignet sich nach und nach Grundstücke ohne Eigentümer in der Schweiz an. Sein «Königreich» wächst stetig. Doch um sein Reich noch weiter wachsen zu lassen, braucht es nicht nur Besitztümer und Grundstücke, sondern auch Erben. 

Dafür fehlt Lauwiner, der fälschlicherweise behauptet, dass «Seine Hoheit» die richtige Ansprache für ihn als König sei – dabei wäre es «Seine Majestät» –, noch eine geeignete Frau. 

Lauwiner polarisiert mit Aussagen

An Angeboten fehlt es dem 31-Jährigen nicht, wie er im Podcast «Die Thronfolge» mit Dara Masi (33) und Karin Bearpark (27) verrät. Regelmässig erhalte er Nachrichten von Interessenten. Darunter auch einige Männer, wie er verrät – eine Tatsache, die ihn stört. «Mir schreiben ganz, ganz viele schwule Leute und ich frage mich: Sehe ich irgendwie schwul aus?» – «Wäre das denn schlimm, wenn du schwul aussehen würdest?», wollen die Moderatorinnen von ihm wissen. «Ja! Ich stehe auf ein Familienbild von Kinder haben und einer Frau an der Seite. Frauen sind viel zu schön, als dass ich mich für Männer entscheiden würde.» 

Mit einigen Aussagen gerät Lauwiner mit den Moderatorinnen aneinander. Er erzählt eine Situation, als er im Spa war. Entspannt schloss er die Augen, als er sie wieder öffnete, soll ein Mann ihm gegenüber onaniert haben. Wäre es eine Frau gewesen, hätte er es weniger schlimm gefunden, gibt er zu. Bearpark und Masi erklären, dass er nun wisse, wie sich Frauen oft fühlen würden. Daraufhin gibt der Berner zu, dass er es nachvollziehen könne, wenn ein Mann dies gegenüber einer Frau macht, aber nicht, wenn es ein Mann gegenüber einem anderen Mann macht. «Das ist zwar auch psycho und zu offensiv, aber wenigstens ein Geschlecht, das theoretisch dazu passen würde. Aber mein Arschloch ist ein Ausgang und kein Eingang. Fertig!»

«Könnte sofort 50 Frauen haben»

Lauwiner träumt von einer Königin, mit der er sein Königreich führen und die ihm Nachwuchs schenken kann. Aber nur eine, alles andere würde ihm zu viel werden. Wie sollte denn eine Dame sein, die um sein Herz buhlt und wo möchte er sie kennenlernen? Am liebsten im echten Leben, erklärt Lauwiner. Allerdings würde er es furchtbar finden, wenn eine mit Fanfaren ankäme und ihm einen Liebesbrief vorlesen würde. «So übertriebener, pompöser Scheiss regt mich auf», sagt er.

«Ich könnte sofort 50 Frauen haben, aber das ist nicht erstrebenswert. Ich möchte eine Frau, der ich vertraue und die mich nicht fürs Geld möchte. Ich will eine bodenständige Frau, die weiss, was sie im Leben will und kann.» Besonders wichtig sei ihm, dass er mit ihr zusammen die Welt und neue Kulturen entdecken könne – und dass sie auf ihre Mundhygiene achtet. Eine genaue Vorstellung davon, wie eine Frau äusserlich aussehen soll, hat er nicht. «Bonus Points» gibt es von ihm, wenn sie kochen kann. Dafür weiss er genau, was er gerne im Schlafzimmer hat. Die Lieblingsstellungen des Möchtegern-Royals sind nach eigener Aussage «Cowgirl und Missionarsstellung».

Familie wird bei Jonas Lauwiner grossgeschrieben. Zu seinen geschiedenen Eltern – seine Mutter war einst marokkanische Meisterin im Turnen, sein Vater ein erfolgreicher Musiker – hat er nach wie vor guten Kontakt, ebenso zu seinen zwei Halbschwestern.

Der König und die Kriminalität

Karin Bearpark und Dara Masi wollen dann von ihrem Gast noch wissen, ob er schon einmal kriminell geworden sei. «Kriminalität ist ein weiter Begriff. Ich denke, jeder ist in einem gewissen Mass kriminell», findet Lauwiner. Bereits Lästereien über andere Menschen oder für einen Meter über den Fahrstreifen hinauszufahren seien für ihn genau genommen Straftaten. Bei einem Thema, das er anspricht, verstehe er aber keinen Spass: sexuellem Missbrauch. Sexualstraftätern würde er, wie er sagt, am liebsten den Penis abschneiden.

Mit den royalen Fakten hapert es

Am Ende wollen Karin Bearpark und Dara Masi noch wissen, ob er die beiden denn nach dem Gespräch zum Ritter schlagen könne. «Frauen schlägt man nicht zum Ritter, Frauen schlägt man zur Lady», so Lauwiner – was so nicht ganz stimmt. Ja, es werden nur Männer zum Ritter geschlagen, doch wird eine Frau geadelt, trägt sie danach den englischen Titel «Dame». «Lady» ist hingegen ein separater Höflichkeits- beziehungsweise Adelstitel, der unter anderem von der Ehefrau eines Ritters geführt werden kann. Das und den Unterschied zwischen «Hoheit» und «Majestät» sollte der «König der Schweiz» eigentlich kennen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen