Darum gehts
- Danilo Sellaro (31) spricht offen über mentale Erschöpfung und TV-Zweifel
- Er überlegt, seinen «TV-Exit» zu machen, um seinen Frieden zu finden
- Sellaro kämpft seit Jahren mit Stress: «Nervensystem im Alarmzustand»
Mit einem emotionalen Statement meldet sich Danilo Sellaro (31) am Mittwoch bei seinen Fans. Der letzte Schweizer Bachelor spricht offen über mentale Erschöpfung, innere Kämpfe und seine Zweifel an einer weiteren Karriere in der TV-Welt. «Ich überlege, meinen TV-Exit zu geben», schreibt der Basler in seiner Instagram-Story. «Mein Nervensystem steht seit Jahren im Alarmzustand.»
Nach aussen wirke er stark und belastbar. Hinter der Fassade sieht alles anders aus: «Innerlich fühlt es sich an, als würde niemand wirklich sehen, wie sehr ich eigentlich kämpfe.» Sellaro beschreibt einen jahrelangen Kampf mit sich selbst. Auf der einen Seite hätten ihm die Auftritte im Fernsehen Türen geöffnet. Gleichzeitig kosteten sie ihn viel Energie, Ruhe, Gesundheit und «ein Stück von mir selbst», wie es der Basler beschreibt.
War es das mit der TV-Karriere?
«Vielleicht ist es an der Zeit, Frieden damit zu schliessen und weiterzugehen», heisst es abschliessend. Will sich der Basler wirklich komplett aus dem TV verabschieden? Blick hat bei Sellaro nachgefragt, was wirklich hinter den kryptischen Zeilen steckt.
Sellaro gesteht, dass er bereits vor zwei bis drei Jahren gemerkt habe, dass die TV-Welt ihn mehr koste, als sie ihm gebe. «Es ist keine Abrechnung mit der TV-Branche», betont er. «Aber in dieser Branche begegnet man auch vielen falschen Menschen, die nur gierig auf Erfolg sind.» Es gebe Personen, die einen ausnutzen wollen und darauf aus sind, von einem zu profitieren. Er hadere mit dem «ständigen Druck, im TV oder auf Social Media zu performen».
Mehr ein schleichender Prozess, als ein konkreter Auslöser
Einen konkreten Auslöser für seine Überlegung, aus der TV-Welt auszusteigen, habe es nicht gegeben, erklärt Danilo Sellaro. «Mit der Zeit werden gewisse Umstände und der Druck einfach zu gross», so der Basler. Die Entscheidung, seine Fernsehkarriere zu beenden, sei zwar noch nicht zu hundert Prozent gefallen, aber er wolle sich nun auf «meine Arbeit und auf das Training» konzentrieren. «Ich plane nebenbei, mein eigenes Business aufzumachen und eventuell für ein paar Monate die Schweiz zu verlassen», sagt Sellaro. Wo genau er hinmöchte, verrät er jedoch nicht. Ihm ist es wichtig, zu betonen, dass es kein Format gab, was ihn belastet habe. «Jede TV-Crew war immer sehr professionell und super.» Doch vor allem der Druck danach sei das, womit er sich schwergetan habe.
Obwohl er sich nun voraussichtlich aus der TV-Welt zurückziehen möchte, sieht der Schweizer mit italienischen Wurzeln auch positive Seiten. «Mit der Reality-Branche kann man echt gut Geld machen, wenn man es schlau anstellt.» Für ihn scheint nun aber die Zeit gekommen zu sein, sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Der 1,86 Meter grosse Inkasso-Mitarbeiter Danilo Sellaro mit italienischen Wurzeln liebt Sport, gute Gespräche – und seine Bulldogge Crazy. Vier bis fünfmal pro Woche geht er ins Gym, zudem spielte er 20 Jahre lang Fussball. Der Basler bezeichnet sich als selbstironisch und ist für jeden Spass zu haben. Seine Traumfrau? «Süss, loyal und mit Feuer», sagt Danilo.
Der 1,86 Meter grosse Inkasso-Mitarbeiter Danilo Sellaro mit italienischen Wurzeln liebt Sport, gute Gespräche – und seine Bulldogge Crazy. Vier bis fünfmal pro Woche geht er ins Gym, zudem spielte er 20 Jahre lang Fussball. Der Basler bezeichnet sich als selbstironisch und ist für jeden Spass zu haben. Seine Traumfrau? «Süss, loyal und mit Feuer», sagt Danilo.