Den ersten öffentlichen Kuss gibts im Auto
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Queen-Enkel sagt JA:Den ersten öffentlichen Kuss gibts im Auto

Peter Phillips und Harriet Sperling
Prinzessin Annes Sohn heiratet Krankenschwester

Peter Phillips und Harriet Sperling haben am Samstag Ja gesagt. 260 Gäste feierten die grosse Liebe des ungleichen Paares.
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Peter Phillips und Harriet Sperling haben geheiratet.
Foto: Samir Hussein/WireImage

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Peter Phillips heiratete Harriet Sperling in Gloucestershire am Samstag
  • Royale Hochzeit mit 260 Gästen, wie König Charles III. und Königin Camilla
  • Verlobung August 2025, Ring erinnert an Prinzessin Annes Verlobungsring

Sie haben ihre grosse Liebe mit der Hochzeit gekrönt. Seit Samstag sind die Kinderkrankenpflegerin Harriet Sperling (45) und Peter Phillips (48), Lieblingsenkel von Queen Elizabeth II. (1926–2022), offiziell ein Ehepaar.

In der All Saints' Church im Dorf Kemble in Gloucestershire gaben sich die beiden bei Nieselregen das Jawort. Die Braut beeindruckte in einem gerade geschnittenen, eleganten Hochzeitskleid, mit langen Spitzenärmeln und hochgeschlossenem Spitzenkragen. Als neues Mitglied der britischen Königsfamilie durfte sie zudem erstmals eine Tiara tragen. Sperlings Tochter Georgina (14) sowie Phillips' Töchter Savannah (15) und Isla (14) fungierten als Brautjungfern und hielten auf dem Weg zur Kirche die Schleppe sowie den mit Spitze besetzten Schleier der Braut. 

Die Gästeliste las sich wie das Who's Who der britischen Royals: König Charles III. (77) kam in Begleitung von Königin Camilla (78), Kronprinz William (43) mit seiner Frau Prinzessin Kate (44). Ihre drei gemeinsamen Kinder George (12), Charlotte (11) und Louis (8) blieben der Hochzeit ebenso fern, wie Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44). Das in den USA lebende Paar soll allerdings erst gar nicht eingeladen worden sein. Dafür kamen die Prinzessinnen Eugenie (36) und Beatrice (37) mit ihren Gatten. 

Beatrice entschied sich für ein grün-gemustertes Kleid. Ansonsten waren vor allem zwei Farben vorherrschend: (Hell)gelb und blau. Nicht nur die Mutter des Bräutigams, Prinzessin Anne (75), setzte auf die fröhliche Farbe, sondern auch Königin Camilla und ihr Gatte. König Charles zeigte sich mit einer gelben Weste, genauso wie Beatrices Ehemann Eduardo Mapelli Mozzi (42). Die Farbkombi war zudem auch in den Sträussen der Brautjungfern zu sehen. Die Braut selbst verzichtete in ihrem Bouquet auf Blumen in ihrer Lieblingsfarbe Blau. Eine solche steckte dafür am Revers des Bräutigams und passte somit bestens zu seiner hellblauen Weste. 

Sie brauchten Sonderbewilligung

Die Beziehung der Frischvermählten wird von Monarchie-Fans wie auch Kritikern seit Beginn beobachtet. Nicht nur wegen Phillips blauem Blut, sondern auch weil seine Ehefrau alles verkörpert, was man normalerweise nicht mit dem Königshaus verbindet.

Da Sperling und Phillips geschieden sind, brauchten sie für die kirchliche Trauung die Sonderbewilligung eines Pfarrers. Ihre Liebesgeschichte ist noch jung: Erst Anfang 2024 lernten sie sich über gemeinsame Freunde kennen.

Zu diesem Zeitpunkt waren beide Single. Peter Phillips war zuvor zwölf Jahre lang mit der Kanadierin Autumn Kelly (47) verheiratet, mit der er seine beiden Töchter hat, dessen Sorgerecht sie sich teilen. Als 2021 die Trennung bekannt wurde, sorgte das für grosses Aufsehen. Sie verlief jedoch für royale Verhältnisse bemerkenswert ruhig.

Auch Harriet Sperling bringt eine bewegte Vergangenheit mit. Sie war mit dem Fitnesstrainer Antonio «Dino» Sperling verheiratet, dem Vater ihrer Tochter Georgina. Kurz vor der Hochzeit mit dem ältesten Queen-Enkel sorgte ihr Ex-Mann für Schlagzeilen.

Ihr Ex-Mann fühlt sich ausgeschlossen

Freunde behaupteten gegenüber britischen Medien, Dino Sperling fühle sich aus Harriets Lebensgeschichte ausgeblendet. Laut einem Vertrauten habe er mehrfach versucht, eine Einigung mit seiner Ex-Frau zu erzielen – jedoch ohne Erfolg.

«Harriet spricht gerne davon, als alleinerziehende Mutter zu kämpfen. Dino hat ihr und ihrer Familie viele Male die Hand ausgestreckt. Aber sie haben jedes seiner Angebote zur Hilfe abgelehnt», zitiert die «Daily Mail» einen Informanten.

Dino Sperling leide unter dem fehlenden Kontakt zu seiner Tochter in den letzten vier Jahren. Versöhnlicher klingen seine Worte zur Vermählung, «Daily Mail» zitiert die Quelle weiter: «Harriet wird Teil einer der mächtigsten Familien der Welt. Dino wünscht ihr und Peter Phillips alles Gute.»

Die Braut hat schon jetzt die Herzen des Volks erobert. Denn sie ist eine von ihnen: keine Adlige, keine Society-Erbin, keine Frau aus der Londoner Glamourwelt. Die Kinderkrankenschwester stammt aus einer bürgerlichen Familie in Gloucestershire und arbeitet bis heute im britischen Gesundheitsdienst NHS.

Titellos und bodenständig

Während andere royale Partnerinnen mit Glamour von sich reden machen, kümmert sich Harriet Sperling um kranke Kinder. Freunde beschreiben sie als herzlich, fürsorglich und bodenständig, womit sie bestens zu Peter Phillips passt, der als bodenständigster Royal Grossbritanniens gilt.

Anders als seine Cousins Kronprinz William und Prinz Harry trägt er keinen Titel. Seine Mutter Prinzessin Anne verzichtete bewusst darauf. Phillips musste seinen Lebensunterhalt stets selbst verdienen und arbeitete unter anderem im Motorsport-Marketing und als Eventmanager. Öffentliche Liebeserklärungen gibt es kaum. Weder Phillips noch Sperling suchen die grosse Bühne oder verkaufen ihre Beziehung an die Medien.

Moderne Patchworkfamilie

Seit August letzten Jahres ist das Paar verlobt. Besonders romantisch: Harriet Sperlings Ring erinnert auffällig an den Verlobungsring von Prinzessin Anne aus dem Jahr 1973 – eine stille Hommage an Peter Phillips' Mutter.

Das wohl schönste Geschenk der königlich-bürgerlichen Liebesgeschichte: Aus der Verbindung entsteht eine moderne Patchworkfamilie. Sperlings Tochter Georgina soll sich bestens mit den Töchtern ihres Gatten, Savannah und Isla, verstehen.

Während viele royale Beziehungen unter öffentlichem Druck zerbrechen, wirkt diese Verbindung erstaunlich unaufgeregt. Keine Skandalinterviews, keine Netflix-Serie, keine öffentliche Abrechnung mit dem Palast. Nur ein geschiedener Royal und eine geschiedene Krankenschwester, die gemeinsam ihr Glück gefunden haben.

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