Darum gehts
- Kensington-Palast verbietet fünf Leibwächtern wegen frauenfeindlichem Verhalten den Zutritt
- Vorwürfe: Unangemessenes Verhalten zwischen August 2023 und September 2024
- Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) wurden informiert
Es ist ein Skandal mehr, den die britische Königsfamilie durchstehen muss. Der Kensington-Palast hat ein Hausverbot für fünf bewaffnete Leibwächter der Spezialeinheit «Royalty and Specialist Protection» ausgesprochen. Die britische Zeitung «The Sun» berichtete zuerst.
Grund für den Rausschmiss: Eine Mitarbeiterin des Palasts hatte die Beamten beschuldigt, frauenfeindliche Kommentare abgegeben und ein unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt zu haben. Die Vorfälle sollen zwischen August 2023 und September 2024 stattgefunden haben.
Palast zeigt keine Nachsicht
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe leitete die Metropolitan Police interne Ermittlungen ein. Während dieser Zeit wurden die Beamten mit «eingeschränkten Aufgaben» betraut. Nach Abschluss der Ermittlungen wurden die Personen für den vollen Dienst wieder zugelassen.
Der Kensington-Palast zeigt jedoch weniger Nachsicht. Laut «The Sun» entschied das hochrangige Personal, dass die fünf Beamten nicht mehr in der Nähe der königlichen Familie arbeiten dürfen. Sie erhielten Hausverbot für alle Residenzen der Royals und wurden von ihren bisherigen Aufgaben entbunden. Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) seien darüber informiert worden.
Skandale der Royals
Die Vorwürfe gegen die Leibwächter sind nur der jüngste Rückschlag für die britischen Royals. In den vergangenen Jahren sorgten vor allem die Enthüllungen von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) für Schlagzeilen. Ihr TV-Interview mit Oprah Winfrey, die Netflix-Doku und Harrys Memoiren «Reserve» belasteten das Verhältnis zur Familie schwer. Hinzu kam der Epstein-Skandal rund um Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66).