Ist Dänen-König Frederik X. faul oder nicht faul?
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Dauernd in den Ferien:Ist Dänen-König Frederik X. faul oder nicht faul?

Frederiks Geburtstagsporträts haben eine klare Botschaft
Dänen feiern ihren König und sorgen sich um die Königin

Am 26. Mai feiert König Frederik X. seinen 58. Geburtstag – doch die Freude bleibt gedämpft. Seine Mutter, Königin Margrethe II., liegt erneut im Spital. Der Monarch präsentiert sich nahbar und emotional: ein König für eine neue Ära.
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König Frederik X. feiert am 26. Mai 2026 seinen 58. Geburtstag. Dieses neue Porträt hat der Palast zu seinem Ehrentag auf Social Media veröffentlicht.
Foto: Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • König Frederik X. veröffentlicht drei Porträts am 58. Geburtstag in Dänemark
  • Margrethe II. erneut im Spital nach CT-Befund; Sorgen um Gesundheitszustand
  • Frederik betont Nähe: Royal Run, Fokus auf Emotionen und moderne Monarchie
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Es sind Porträts mit Botschaft! Zum 58. Geburtstag von Dänemarks König Frederik X. veröffentlicht der Palast am 26. Mai gleich drei neue Bilder des Monarchen. Uniform geschniegelt, Orden geschniegelt – und trotzdem wirkt plötzlich alles anders. Wärmer. Nahbarer. Fast verletzlich. Denn ausgerechnet an seinem Ehrentag liegt seine Mutter, Königin Margrethe II. (86), erneut im Spital.

Auffallend: Auf den Fotos zeigt der Dänen-König keinen eisigen Herrscherblick, keine royale Distanz. Stattdessen präsentiert Frederik ein sanftes Lächeln und offene Augen. Fast schon der «People’s King». Royal-Experten sehen darin eine klare Abgrenzung zur Ära seiner Mutter. Margrethe regierte 52 Jahre lang mit eiserner Disziplin und klassischer Monarchinnen-Aura. Ihr Sohn setzt auf Emotionen, Sport und mentale Gesundheit.

Royale Work-Life-Balance

Doch genau diese Lockerheit spaltet die Dänen. Kritiker verspotteten ihn als «faulsten König der Welt». Der Grund: seine Liebe zu Segeltörns, Sportevents und Skiferien sowie sein lässiger Umgang mit royalen Pflichten. Andere feiern ihn gerade deshalb als «normalsten König Europas», als einen Monarchen zum Anfassen, der lieber joggt, als durch goldene Palastsäle zu schreiten. Besonders bei jungen Dänen kommt das an.

Schon kurz nach seiner Thronübernahme am 14. Januar 2024 machte Frederik klar, dass unter ihm vieles anders laufen werde. In seinem Buch «Kongeord» erklärte er: «Wir wollen die Dinge anders angehen als meine Mutter.» Auch Auszeiten und Balance seien wichtig, ganz im Stil von royaler Work-Life-Balance.

Die Gerüchteküche brodelt

Noch am Pfingstmontag zeigte er sich beim beliebten Royal Run, bei dem Tausende Dänen gemeinsam mit den Royals joggen. Doch auffällig zurückhaltend. Der Grund dürfte die Sorge um Margrethe sein. Die Königin – den Titel hat sie auch nach ihrer Abdankung behalten – musste erneut ins Rigshospitalet in Kopenhagen eingeliefert werden. Gemäss dem Palast entdeckten Ärzte bei einer CT-Untersuchung eine grössere Blutansammlung im Hüftbereich – offenbar eine Folge eines früheren Sturzes. Erst vor wenigen Tagen musste sie sich wegen Angina pectoris einem Eingriff am Herzen unterziehen.

Die Gerüchteküche brodelt deshalb gewaltig. Hat Margrethe den Thron womöglich aus ernsteren gesundheitlichen Gründen abgegeben, als offiziell kommuniziert wurde? Fakt ist: Bereits 2023 musste sie sich einer grossen Rückenoperation unterziehen, später folgten weitere Klinikaufenthalte.

Und Frederik? Der König scheint daraus seine Mission abzuleiten: weniger Krone, mehr Mensch. Während Margrethe oft glamourös und unnahbar wirkte, setzt ihr Sohn bewusst auf Nähe. Gemeinsam mit seiner australischen Frau Königin Mary (54) zählt er inzwischen zu den beliebtesten Royals Europas. Die neuen Porträts wirken deshalb fast wie ein stilles Versprechen. Dänemark soll spüren, dass sein König da ist – menschlich, nahbar und bereit für seine eigene Ära.

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