Ist Dänen-König Frederik X. faul oder nicht faul?
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Dauernd in den Ferien:Ist Dänen-König Frederik X. faul oder nicht faul?

Frederik X. von Dänemark
In Australien wird der faulste König romantisch

König Frederik X. von Dänemark spaltet die Gemüter: Kritiker nennen ihn «Ferienkönig», doch mit 85 Prozent Zustimmung bleibt er ein Liebling seines Volks. Bei einem Australien-Besuch begeistert er mit Offenheit und Romantik.
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Das dänische Königspaar Frederik X. und Mary geniesst das Farbspiel des Sonnenuntergangs am Ayers Rock, dem rund 350 Meter hohen roten Sandstein-Monolithen in Zentralaustralien.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • König Frederik X. von Dänemark polarisiert seit Thronbesteigung am 14. Januar 2024
  • Trotz Kritik an häufigen Ferien hat er über 85 Prozent Zustimmung
  • Aktueller Australien-Besuch mit Ehefrau Mary zeigt romantische und persönliche Momente
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Für die einen ist er der faulste König Europas. Für die anderen ist Frederik X. von Dänemark (57) ein moderner Monarch zum Anfassen. Klar ist, seit seiner Thronbesteigung am 14. Januar 2024 spaltet er die Gemüter. Die Kritik gegen ihn ist laut. Und sie ist konkret. Achtmal machte er letztes Jahr an verschiedenen Orten im Ausland Ferien. Das waren insgesamt 47 Tage in den ersten zehn Monaten. Also fast sieben Wochen. Die Reiseziele waren verschieden und blieben geheim. Öffentlich einsehbar ist sein Kalender. Und durch wen er sich vertreten liess und lässt. Meist von seinem Sohn, Kronprinz Christian (20).

Die Folge für den King: Spott, Häme und ein Spitzname, der sich festgesetzt hat: «Ferienkönig». Für seine Kritiker ist das ein Problem. Sie fragen: Wie viel Auszeit verträgt ein Staatsoberhaupt? Gleichzeitig erzählt die andere Hälfte des Landes eine andere Geschichte. Denn Frederik ist extrem beliebt. Über 85 Prozent Zustimmung. Ein Wert, von dem viele Royals träumen können. Nur Norwegens König Harald V. (89) liegt knapp vor ihm. Die Dänen sehen in ihrem Monarchen keinen abgehobenen Menschen, sondern einen von ihnen. Einen, der Velo fährt, Marathon läuft, lacht und Nähe zeigt.

Kennengelernt haben sie sich in einer Bar

Er spricht über seine mentalen Herausforderungen. Über Druck. Über Selbstzweifel. Darüber, seinen Platz finden zu müssen. Royale Fans loben, dass er auf seine mentale Gesundheit achtet und darauf aufmerksam macht. Andere sehen darin ein schlichtes Ablenken von seiner Faulheit und Lustlosigkeit auf viele royale Pflichten. Umso schöner für ihn, dass er beim aktuellen Staatsbesuch in Australien, der am 14. März begonnen hat und noch bis Donnerstag dauert, das Nützliche – wie wirtschaftliche und kulturelle Netzwerkpflege – mit dem Angenehmen, auch Romantischen verbinden kann.

An seiner Seite ist Gattin Mary (54), die aus dem australischen Bundesstaat Tasmanien stammt. Aktuelle Bilder zeigen das Paar in Down Under entspannt, fast wie frisch verliebt, in der Weite des Landes. Besonders eindrucksvoll: der einmalig schöne Sonnenuntergang am Uluru, auch bekannt als Ayers Rock. Frederik und Mary geniessen ohne königlichen Pomp die Lichter, Farben und die Weite der Natur um sie herum.

Und dann wird es persönlich. Sehr persönlich. Frederik spricht am Staatsbankett in Canberra vom ersten Treffen mit Mary im Jahr 2000. In Sydney während der Olympischen Spiele. Zwei Menschen, die sich zufällig begegnen, und alles ändert sich. Seine Worte an Mary sind ungewöhnlich offen, fast intim: «Australien hat für mich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, seit ich diese Bar betreten und ein Gespräch angefangen habe, das niemals endete», schwärmt der König. «Mary, du hattest den Mut, dein geliebtes Zuhause zu verlassen und mit mir ein neues Leben zu beginnen, so weit weg wie nur möglich. Dafür werde ich dir immer dankbar sein.»

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