Darum gehts
- Menowin Fröhlich steht im «DSDS»-Finale 2026 nach turbulenter Vergangenheit
- Dieter Bohlen sagt: «Wir werden keinen Superstar finden» – Diskussion entfacht
- 5 Finalisten, darunter eine Frau, kämpfen am Samstagabend um den Sieg
Kurz vor dem grossen Finale am Samstagabend von «Deutschland sucht den Superstar» 2026 geht die 22. Staffel der RTL-Castingshow zu Ende – und sie hat schon im Vorfeld für ungewöhnlich viele klare Worte, Emotionen und Diskussionen gesorgt. Im Zentrum steht vor allem Menowin Fröhlich (38), der sein grosses Comeback bei «DSDS» feiert. Bereits 2005 galt er als einer der stärksten Favoriten, stürzte danach jedoch durch persönliche Probleme tief ab – von Drogen über Betrug und Gefängnisstrafen bis hin zu mehreren Rückschlägen im Leben. Fünf Jahre später kehrte er als Favorit zurück, wird Zweiter.
Nun steht er erneut im Finale – gereift, kontrollierter, aber weiterhin eine der polarisierenden Figuren der Staffel. Die Jury rund um Chef Dieter Bohlen (72), Rapper Bushido (47) und Ballermann-Star Isi Glück (35) zeigt sich dabei auffallend ehrlich. Besonders Bohlen sorgt mit einer deutlichen Aussage für Diskussionen: «Wir werden keinen Superstar finden», sagt er gegenüber «Bild». Damit meint er, dass die Zeiten vorbei sind, in denen ein Showgewinner automatisch grossen Erfolg hat.
Bushido hat Bedenken wegen Menowin
Der Pop-Titan dämpft damit die Erwartungen und macht klar, dass die grossen Castingzeiten wohl vorbei sind – auch wenn starke Kandidaten weiterhin im Rennen sind und am Ende einer gewinnen wird. Trotz dieser ernüchternden Einschätzung zählt Bohlen Menowin weiterhin zu den auffälligsten Stimmen der Staffel. Gemeinsam mit wenigen anderen Kandidaten sieht er ihn überhaupt noch im erweiterten Favoritenkreis.
Auch Bushido zollt Menowin Anerkennung, gleichzeitig macht er sich Sorgen. Bushido lobt seine Ausstrahlung und Emotionen auf der Bühne, warnt jedoch: Er habe Bedenken, dass Menowin «Versuchungen nicht immer widerstehen kann». Genau diese Schwäche mache ihn verletzlich – trotz seines grossen Talents und seines Comebacks. Isi Glück wiederum bleibt zurückhaltend. Für sie stehen weniger Vergangenheit oder Skandale im Vordergrund, sondern vielmehr Energie, Bühnenpräsenz und Entertainment. Entscheidend sei, wer das Publikum erreicht und eine Show tragen kann.
So prallen zur besten Sendezeit drei sehr unterschiedliche Jury-Sichten, vier männliche Finalisten und eine einzige Finalistin aufeinander: Bohlen mit nüchterner Realität, Bushido mit kritischem Blick auf Persönlichkeit und Lebensweg, Isi Glück mit Fokus auf Show und Publikum. Im Mittelpunkt bleibt dabei Menowin Fröhlich – ein Kandidat zwischen Comeback, Talent und Risiko. Genau diese Mischung macht ihn zum Symbol dieser Staffel. Und sie zeigt deutlicher denn je, dass bei Castingshows längst nicht mehr nur Stimmen entscheiden, sondern auch Geschichten, Charakter und Vergangenheit.