Darum gehts
- Gina-Lisa Lohfink unterzog sich 2023 einem Brazilian Butt Lift in der Türkei
- Eingriff verursachte Fieber, Schmerzen
- Reparaturoperation in Zürich kostete rund 9000 Euro, durchgeführt von Dr. Dorow
Schaut man sich alte Bilder von Gina-Lisa Lohfink (39) an und vergleicht sie mit heute, so ist kaum zu glauben, dass es sich dabei um dieselbe Person handelt: Die beinahe platinblonden Extensions sind dunkeln gewichen, die Augenbrauen beinahe doppelt so breit geworden und zahlreiche Tattoos sind hinzugekommen. Am meisten fallen allerdings die invasiven und nicht invasiven Schönheitseingriffe auf, denen sie sich seit ihrem ersten TV-Auftritt 2008 bei «Germany's Next Topmodel» unterzogen hat. Dazu gehören mehrere Brustvergrösserungen, Filler und Botox.
Einer ihrer Schönheitseingriffe endete für die Blondine 2023 nach eigenen Angaben allerdings beinahe tödlich. In der Türkei hatte sie sich damals einem sogenannten Brazilian Butt Lift, kurz BBL, unterzogen. Dabei wird Fett an bestimmten Körperstellen entnommen, um es dann in den Po zu spritzen. BBLs gehören zu den tödlichsten Beauty-Eingriffen. Auch bei Lohfink verlief nicht alles so, wie erhofft. 40 Grad Fieber und starke Schmerzen waren die Folge, wie Lohfink einst der «Bild» erzählte. «Ich bin fast gestorben! So viel Angst hatte ich noch nie.»
Wie funktioniert ein Brazilian Butt Lifting?
Als Erstes wird Fett von den Hüften, dem unteren Rücken, dem Bauch oder den Oberschenkeln abgesaugt.
Mit einem speziellen Gerät wird das Fett anschliessend vom Blut und anderen Bestandteilen getrennt, bevor es an bestimmten Stellen in die Gesässmuskulatur injiziert wird.
Die Operation dauert in der Regel einige Stunden. Nach Angaben des «American Board of Cosmetic Surgeons» kann es vorkommen, dass Teile des injizierten Fetts an der gewünschten Stelle im Po nicht «ankommt».
Warum will man einen Brazilian Butt Lifting?
Ein flacher Po ist der am häufigsten genannte Grund für eine Po-Vergrösserung. Laut Experten tragen Bilder von Prominenten und Influencern dazu bei, dass sich besonders junge Menschen unwohl in ihrem Körper fühlen und Idealen nacheifern.
Im Juli erklärte die Londoner Schönheitschirurgin Dr. Veerle Rotsaert gegenüber «Daily Mail», dass sie Patienten von dem Eingriff abrät. «Wenn Menschen in meiner Praxis mehr Volumen im Gesässbereich wünschen, kläre ich sie zunächst über die reguläre Anatomie auf.»
Welche Risiken gibt es?
Brazilian Butt Lifting gehört zu den gefährlichsten kosmetischen Eingriffen überhaupt. Das Sterberisiko ist höher als bei den meisten anderen Operationen.
Gelangt das Fett in den Blutkreislauf, kann dies ein potenziell tödliches Gerinnsel verursachen. Zu den allgemeinen Nebenwirkungen gehören schwere Infektionen, Blutergüsse, Schwellungen, vorübergehende Taubheit und Narben.
Wie hoch sind die Kosten?
Im Durchschnitt kostet die Behandlung in der Schweiz 10'000 Franken.
Warum reisen Menschen für einen Brazilian Butt Lifting ins Ausland?
Seit Jahrzehnten werden Frauen davor gewarnt, sich an Orten wie der Türkei, Osteuropa oder Südostasien billiger operieren zu lassen. Die niedrigen Kosten und professionell scheinenden Angebote machen solche Reisen aber attraktiv.
Wie funktioniert ein Brazilian Butt Lifting?
Als Erstes wird Fett von den Hüften, dem unteren Rücken, dem Bauch oder den Oberschenkeln abgesaugt.
Mit einem speziellen Gerät wird das Fett anschliessend vom Blut und anderen Bestandteilen getrennt, bevor es an bestimmten Stellen in die Gesässmuskulatur injiziert wird.
Die Operation dauert in der Regel einige Stunden. Nach Angaben des «American Board of Cosmetic Surgeons» kann es vorkommen, dass Teile des injizierten Fetts an der gewünschten Stelle im Po nicht «ankommt».
Warum will man einen Brazilian Butt Lifting?
Ein flacher Po ist der am häufigsten genannte Grund für eine Po-Vergrösserung. Laut Experten tragen Bilder von Prominenten und Influencern dazu bei, dass sich besonders junge Menschen unwohl in ihrem Körper fühlen und Idealen nacheifern.
Im Juli erklärte die Londoner Schönheitschirurgin Dr. Veerle Rotsaert gegenüber «Daily Mail», dass sie Patienten von dem Eingriff abrät. «Wenn Menschen in meiner Praxis mehr Volumen im Gesässbereich wünschen, kläre ich sie zunächst über die reguläre Anatomie auf.»
Welche Risiken gibt es?
Brazilian Butt Lifting gehört zu den gefährlichsten kosmetischen Eingriffen überhaupt. Das Sterberisiko ist höher als bei den meisten anderen Operationen.
Gelangt das Fett in den Blutkreislauf, kann dies ein potenziell tödliches Gerinnsel verursachen. Zu den allgemeinen Nebenwirkungen gehören schwere Infektionen, Blutergüsse, Schwellungen, vorübergehende Taubheit und Narben.
Wie hoch sind die Kosten?
Im Durchschnitt kostet die Behandlung in der Schweiz 10'000 Franken.
Warum reisen Menschen für einen Brazilian Butt Lifting ins Ausland?
Seit Jahrzehnten werden Frauen davor gewarnt, sich an Orten wie der Türkei, Osteuropa oder Südostasien billiger operieren zu lassen. Die niedrigen Kosten und professionell scheinenden Angebote machen solche Reisen aber attraktiv.
Die Folgen des Eingriffs spürte – und sah – der Reality-Star bis in jüngster Vergangenheit ständig. Nicht nur litt sie unter Schmerzen, nein, ein Teil des Fettes war auch in ihre Oberschenkel gerutscht und hatte dort unförmige Beulen hinterlassen. Darin liessen sich zudem Filler, Eiter, verunreinigtes Material und Entzündungen finden. In einer dreistündigen Operation in Zürich hat sie all den «Dreck», wie sie es gegenüber «Bild» nennt, entfernen lassen. Im November sprach sie ein erstes Mal über den Eingriff in der Limmatstadt.
Eingriff kostete mehrere Tausend Euro
Durchgeführt hat den Eingriff Dr. Andreas Dorow (53), der sich auch für die Brustvergrösserung von Davina Geiss (22), das Facelifting von Carmen Geiss (60) und die gestrafften Oberarme von Iris Klein (58) verantwortlich zeigt. Die Operation habe er trotz Warnungen von Kollegen durchgeführt, meint er bei «Bild». «Sie haben gesagt: Das lohnt sich nicht, das ist ein Albtraum-Fall. Aber ich wusste: Wir müssen ihr helfen.»
Eine Seite ist bereits operiert, die zweite wird noch folgen. «Er hat mir mein altes Leben zurückgegeben. Die Hälfte vom Schmerz ist weg. Auch diese ständige Angst. Ich bin noch am Leben. Unkraut vergeht nicht!», so Lohfink erleichtert nach dem Eingriff, für den sie ganz schön tief in die Taschen greifen muss. Dr. Dorow spricht von Kosten in Höhe von rund 9000 Euro, «allein um Schäden früherer Pfusch-Operationen zu beheben».