Darum gehts
- Collien Fernandes sagt Demo-Auftritt in Hamburg wegen Morddrohungen ab
- Fernandes unterbricht «Traumschiff»-Dreh und kehrt nach Deutschland zurück
Sie wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen Verbreitung von KI-Pornos vor
Collien Fernandes (44) sagt aus Sicherheitsgründen einen geplanten Auftritt bei einer Demo in Hamburg ab. Die Moderatorin wollte sich am Donnerstag auf dem Rathausmarkt gegen virtuelle Gewalt an Frauen stark machen. Doch Morddrohungen zwingen sie, ihre Teilnahme abzusagen.
Auf Instagram erklärte sie: «Eigentlich plante ich dort hinzugehen, dort zu sprechen. Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich.»
In ihrem Post drückt sie ihre Besorgnis aus: «Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das Eure Antwort ist – man so mundtot gemacht wird?» Dazu teilte sie ein Schwarz-Weiss-Foto, auf dem ihr Mund mit Klebeband verschlossen ist. «Seid bitte laut für mich mit morgen bei der Demo», appelliert Fernandes an ihre Follower.
«Traumschiff»-Dreh unterbrochen
Collien Fernandes ist erst seit kurzem wieder in Deutschland. Die Schauspielerin hat ihre Arbeit am Set der beliebten ZDF-Serie «Das Traumschiff» in Südostasien abrupt beendet. Wie sie der Plattform t-online verriet, unterbrach sie die Dreharbeiten, um sich in Deutschland für einen besseren gesetzlichen Schutz gegen digitale Gewalt einzusetzen.
Fernandes betonte, dass die Ereignisse der letzten Tage nicht spurlos an ihr vorbeigegangen seien. «Morgen fliege ich zurück, um Politikerinnen zu treffen und mit ihnen über den mangelnden gesetzlichen Schutz hinsichtlich digitaler Gewalt zu sprechen», so Fernandes.
Das ist passiert
Hintergrund: Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50) vor, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt zu haben. Über diese soll er mit Männern kommuniziert und sogar KI-generierte pornografische Inhalte, die ihr ähneln, verbreitet haben. Ulmen selber hat sich noch nicht geäussert. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.