Darum gehts
- Letzten Donnerstag wurden Vorwürfe gegen Christian Ulmen bekannt
- Ex-Frau Collien Fernandes wirft ihm massive digitale Gewalt vor
- Nun wendet sich Ulmens langjähriger Freund Benjamin von Stuckrad-Barre ab
Zuerst schwebt der potenzielle Skandal nur im Raum. Als am letzten Donnerstag der Vorwurf digitaler Gewalt von Schauspielerin Collien Fernandes (44) gegenüber ihrem Ex-Mann und Schauspielkollegen Christian Ulmen (50) bekannt wird, sind die Meinungen in der Öffentlichkeit und im persönlichen Umfeld der beiden gespalten – und es gilt in jedem Fall die Unschuldsvermutung.
Doch wenn sich gute Freunde abzuwenden beginnen, ist dies meist ein Zeichen dafür, dass die Situation tatsächlich ernst ist. Sind die Freunde dazu noch prominent, ist die Wirkung umso stärker. Nun äussert sich nach «Jerks»-Co-Star Fahri Yardim (45) auch Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre (51) zum Fall, der mit Ulmen seit dreissig Jahren befreundet war.
Von Enthüllungen «völlig unerwartet» getroffen
Gegenüber dem deutschen Nachrichtenmagazin «Spiegel», das die Geschichte als erstes Medium veröffentlichte, sagt von Stuckrad-Barre: «Bei Gewalt endet alles, wirklich alles.» Auf Instagram schreibt der Erfolgsautor ausserdem, dass ihn die Enthüllungen «völlig unerwartet» getroffen hätten. Er befinde sich in einem «Schockzustand» und die Vorwürfe seien für ihn «einfach nur fürchterlich».
«Ich muss mich hier ganz klar von meinem Freund Christian distanzieren», so von Stuckrad-Barre. «Mit Christian konnte ich das ihm vorgeworfene entwürdigende Verhalten zwar überhaupt nicht zusammenbringen, ich muss das aber jetzt tun, das ist die Lage.»
Dann wird von Stuckrad-Barre, der übergriffiges Verhalten von Männern an Frauen zuletzt in seinem Roman «Noch wach?» von 2023 intensiv thematisiert hatte, grundsätzlich: «Es ist an niemandem sonst als an uns Männern, festzustellen, anzuerkennen und zu verurteilen, dass die allermeisten Gewalttaten gegenüber Frauen innerhalb von Beziehungen stattfinden. Und dass die Täter eben nicht nur irgendwelche düsteren Gestalten aus Statistiken sind, sondern dass darunter auch Menschen sind, die wir bewundern oder lieben.»