Darum gehts
- Amira Aly will ihre Kinder aus ihrer Luxusblase herausholen
- Ihre Söhne hielten ein Mehrfamilienhaus für ein Hotel
- Amira Aly (32) plant ehrenamtliche Aktivitäten für ihre Kinder
Amira Aly (32) hat gemerkt, dass es ihren Kindern (5 und 6 Jahre) unter Umständen nicht so gut tut, dass diese in einer wohlbehüteten Blase aufwachsen. Sie wohnen in einem Haus, gehen auf eine Privatschule und verbringen regelmässig teure Ferien an Traumdestinationen.
All der Luxus, in dem die Jungs aufwachsen, hat nun aber seine Spuren hinterlassen. Denn Amira Alys Kinder nehmen vieles, was ihre Eltern ihnen bieten, für selbstverständlich.
Sie verstehen das Konzept eines Mehrfamilienhauses nicht
«Unsere Freunde sind eigentlich alle normalsterblich und keine Oligarchen oder so. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass die überhaupt keinen Plan haben», sagt die Moderatorin im Podcast «Iced Macho Latte» mit ihrer Kollegin Paula Lambert (51). Das zeigte sich etwa kürzlich, als die Söhne zu Besuch bei Amira Alys Mutter waren. Diese wohnt in einem normalen Wohnkomplex, in dem schon die Ex-Frau von Oliver Pocher (47) als Kind lebte.
«Meine Mutter ist mit den Kindern runter in den Keller und hat da irgendetwas gesucht und dann gucken meine Kinder meine Mama an und fragen sie: ‹Oma, ist das ein Hotel und warum sind hier andere Menschen in diesem Haus?› Überleg dir das mal!», ruft sie entsetzt aus.
Amira Aly verteidigt ihre Söhne aber auch und fragt, woher die das denn schliesslich kennen sollten. In diesem Moment habe sie gemerkt, dass sie reagieren müsse. Paula Lambert entgegnet, dass es natürlich schwierig sei, wie man die Kinder an solche Lebensumstände heranführen solle, wenn man niemanden mehr kenne, der in einer Mietwohnung lebt. Aly entgegnet jedoch: «Doch, der beste Freund meines Sohnes wohnt ja auch in einer Mietwohnung. Wir sind nur super selten bei denen.» Lambert findet daher die beste Lösung, dass Amira Aly mit diesen Freund mit ihren Söhnen einfach öfter besuchen muss, um zu zeigen, dass viele eben nicht «auf Hunderten von Quadratmetern» wohnen, «sondern manche eben auch nur auf sechzig».
Jetzt will Amira Aly etwas in der Erziehung ändern
Doch die Weltfremdheit ihrer Söhne ging noch weiter. Sie hätten Amira Aly die Frage gestellt, wieso sie keinen Pool habe. Sie antwortete daraufhin: «Entschuldigung? Ich habe eben erst ein Haus gebaut!» Ihre Kids waren daraufhin verwirrt und meinten, dass doch jeder einen Pool hätte. «Nein, es hat auch nicht jeder ein Haus. Und es hat auch nicht jeder einen Aufzug im Haus wie dein Papa. Es hat auch nicht jeder einen Tennisplatz im Garten wie dein Papa. Das ist ja voll utopisch!» Sie wisse selbst, dass sie auch nicht besonders bescheiden gebaut habe, aber für ihre Kinder scheint ein solcher Luxus selbstverständlich zu sein «und das muss jetzt schleunigst geändert werden», betont Amira Aly.
Als Amira Aly bei «Das grosse Promibacken» dabei war, fuhr ihr Partner Christian Düren mit Alys Söhnen U-Bahn, da er der Meinung war, sie müssten das mal machen. «Die hatten ja die Zeit ihres Lebens», erinnert sich die zweifache Mutter.
Jetzt möchte die Moderatorin eingreifen und sich gemeinsam mit ihren Söhnen ehrenamtlich engagieren. «Das macht etwas mit einem Kind, das Verständnis, dass es andere gibt, die es nicht so leicht haben.»