Darum gehts
- DSDS-Gewinner Prince Damien schockiert über niedrige Rentenprognose für 2058
- Nur 483,77 Euro bei Erwerbsunfähigkeit, München kaum bezahlbar mit Rente
- 2020 gewann er 100'000 Euro als Dschungelkönig in RTL-Show
In seiner Instagram-Story schlägt DSDS-Gewinner Prince Damien (35) Alarm: Der Sänger zeigt seinen Rentenbescheid und spricht offen über seine finanzielle Zukunft. Laut dem Schreiben würde er bei Erwerbsunfähigkeit lediglich 444 Franken pro Monat erhalten. Falls er bis 2058 weiterarbeitet, wären es monatlich rund 926 Franken. Für den Sänger ein Schock: «Von 1000 Euro wird man nicht satt», sagt er. Besonders in München sei das Leben mit solch einer Rente kaum zu stemmen: «Davon kann man sich nicht mal die Hälfte einer Wohnung leisten.»
Der Musiker, der 2016 die RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» gewann, richtet einen eindringlichen Appell an seine Fans: «Das ist jetzt wirklich ein Wake-up-Call für alle Leute. Ihr müsst privat vorsorgen.»
Prince Damien, der mit seiner Debütsingle «Glücksmoment» direkt an die Spitze der deutschen Charts schoss, konnte musikalisch nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Doch im TV gelang ihm ein weiterer Coup: 2020 wurde er zum Dschungelkönig in der RTL-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» gekürt und gewann 100'000 Euro.
Auch Schmidt und Gottschalk bekommen wenig
Auch Star-Entertainer Harald Schmidt (68) sprach kürzlich über seine Mini-Rente – obschon man davon ausgehen kann, dass der Deutsche über die Jahre seiner von Erfolgen geprägten Karriere andersweitig Vermögen anhäufen konnte. Er bekomme «ungefähr 800 Euro staatlich und 300 Euro von der bayerischen Versorgungskammer», verriet er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» 2025 im Interview. «Ich komme also ungefähr auf 1100 Euro brutto.» Das sind umgerechnet circa 1030 Schweizer Franken. Diese doch eher schmale Rente beziehe Schmidt nun seit zwei Jahren.
Wenn man bedenkt, dass es hier um einen der bekanntesten und erfolgreichsten TV-Persönlichkeiten Deutschlands geht, klingen 1100 Euro zunächst eher wenig. Doch in der TV-Branche scheinen Beträge dieser Grössenordnung normal. Auch Thomas Gottschalk (75) machte vor Kurzem öffentlich, dass er für seine Rente nur «einen knappen Tausender» bekomme. Das liegt vermutlich daran, dass bei selbständigen Tätigkeiten oft keine Beiträge in die Rentenkasse erfolgen. Ähnlich wie Schmidt dürfte Gottschalk aber durch seine langjährige Moderatorenarbeit und Werbeverträge, unabhängig von der Rente, ausgesorgt haben.