Darum gehts
- Patrice Aminati (30) hat erneut schwarzen Hautkrebs mit Metastasen
- Ärzte sagten, sie erlebe Weihnachten 2025 nicht, doch sie kämpft weiter
- Krebsdiagnose wenige Monate nach Geburt ihrer Tochter Charly (3) erhalten
Vor rund drei Jahren erhielt Patrice Aminati (30) die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Die Öffentlichkeit hält sie mit Gesundheitsupdates auf dem Laufenden. Nun musste sie schlechte Nachrichten mitteilen. In der SWR-Sendung «Nachtcafé» erklärte sie, dass es «gute Phasen» gebe, in denen der Krebs «in Schach gehalten werden» könne. Durch bestimmte, bislang nicht näher bekannte Auslöser könne sich das jedoch ändern, «da kommt es zurück», so Aminati.
«Jetzt habe ich gestern Abend den Anruf bekommen: Es ist zurück, und Metastasen haben in einigen Organen gestreut», schilderte Aminati. An ihrer Einstellung ändert das jedoch nichts. «Ich möchte weiterleben», betonte sie.
Aminati glaubt an langes Leben
Aminati wird inzwischen palliativ behandelt, ihr Krebs gilt als unheilbar. Die Krebsdiagnose erhielt sie wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter Charly (3), die sie mit Moderator Daniel Aminati (52) hat. «Es ist unvorstellbar, dass ich meine Tochter nicht aufwachsen sehe», sagte Aminati in der Talkshow. «Ich bin mir ganz sicher, ich werde meine Enkelkinder noch um mich herum erleben.»
Ärzte hätten ihr gesagt, dass sie das vergangene Weihnachtsfest nicht mehr erleben würde. «Und ich sitze noch immer hier, und ich möchte da draussen auch Mut machen», so Aminati. Sie halte sich an den Satz: «Glaub der Diagnose, aber nicht der Prognose.»
Ihre Tochter bezeichnet sie als «mein grösstes Glück». Besonders die Momente der Stille geniesse sie mit ihr, die folgendermassen aussehen können: «Stundenlang im Garten zu sitzen und kleine Stöckchen übereinanderzustapeln oder Blätter zu sammeln». Glück sei für sie Stille, Ruhe. «Glück ist nichts Grosses, nichts Lautes, nichts Überbordendes, keine schreiende Emotion; Glück ist etwas ganz Leises.»
Sie entschied sich an einem Tiefpunkt zur Trennung
In der Sendung sprach sie auch über ihre Trennung von Daniel Aminati, die sie im vergangenen Dezember öffentlich gemacht hatte. Ihrem damaligen Statement zufolge trennte sie sich bereits am 23. September von ihm. «So eine Krebserkrankung ist unheimlich schwer, zum einen für einen selbst, aber sie strahlt auf das ganze Umfeld, auf Freundschaften, auf Familie, auf die berufliche Laufbahn», setzte Aminati an. Sie habe sich für die Trennung entschieden, als es ihr «am allerschlechtesten» ging und sie täglich 30 Gehirnbestrahlungen erhielt.
Für sie sei es ein Ja zu sich selbst und keine Entscheidung gegen jemanden gewesen. Vor allem als Mutter stelle man die Bedürfnisse anderer oft vor die eigenen, erklärte Aminati. «Ich fange jetzt langsam an, mit 30 Jahren endlich auch mal für mich selbst einzustehen, und das ist sehr befreiend und tut auch sehr gut, aber es ist noch ein Weg.» Dennoch sind Patrice und Daniel Aminati für ihre Tochter weiterhin ein Team. «Natürlich halten alle zusammen, wenn man ein eigenes Kind hat, dann steht das Kind an allererster Stelle», sagte sie.