Darum gehts
- Sophia Thiel (31) erlitt nach 30 Minuten Eisbaden starke Schmerzen
- Im Flugzeug verschlechterte sich ihr Zustand, Notaufnahme gab schliesslich Entwarnung
- Drei Eiswannen-Tauchgänge, 30 Minuten: Gefahr von muskulärem Hartspann bestätigt
Es ist ein Fitness-Trend, der es in sich hat: Eisbaden. Das musste Fitness-Influencerin Sophia Thiel (31) am eigenen Leib erfahren.
Als sie für einen Videodreh mehrmals ins Kältebad stieg, erlitt sie plötzlich besorgniserregende Symptome. Aus Angst, bleibende Schäden davonzutragen, eilte sie in die Notaufnahme.
«Mein ganzer Körper hat wehgetan»
«Ich muss zugeben: Ich habe verkackt», gesteht Thiel ihren Followern auf Instagram. Insgesamt dreimal stieg Thiel für ein Video in eine mit Eiswasser gefüllte Tonne; beim dritten Mal hielt sie es ganze 30 Minuten lang aus.
Thiel berichtet, dass ihr Körper schon währenddessen deutliche Warnsignale gesendet habe. Ihre Lippen seien blau geworden, ausserdem bekam sie starke Muskelkrämpfe.
Als sie später im Flugzeug auf dem Weg zurück in ihre Heimat Berlin sass, verschlimmerten sich die Symptome. Ihr Zustand verschlechterte sich, sie spürte starke Schmerzen in der Muskulatur. «Mein ganzer Körper hat einfach nur wehgetan, voller Schmerzen. Meine Hände und Füsse waren so angeschwollen, dass sie wehgetan haben», erzählt Thiel in ihrer Instagram-Story.
Die Influencerin bekam es mit der Angst zu tun. Sie fürchtete, dass die Symptome möglicherweise bleibende Schäden hinterlassen würden. «Ich dachte mir: Oh, ich hoffe, ich habe jetzt nicht irgendwas Ernsthaftes kaputtgemacht.» Also beschloss Thiel, in die Notaufnahme zu fahren.
Dringende Botschaft an die Fans
Dort gab es zunächst Entwarnung: Weder ihre Nieren noch ihr Muskelgewebe seien dauerhaft geschädigt worden. «Es hat sich herausgestellt, dass ich einen muskulären Hartspann hatte. Kann eben auch durch Eisbaden oder zu lange Kälteaussetzung entstehen», erklärt Thiel.
Als Hartspann wird eine dauerhafte, schmerzhafte Verspannung eines oder mehrerer Muskeln bezeichnet. Werden Nerven zu sehr gereizt, kann ein Hartspann als Schutzreaktion des Körpers auftreten.
Gegen ihre Schmerzen nahm Thiel zunächst Ibuprofen ein; später bekam sie stärkere Schmerzmittel verschrieben. Sie beschreibt, dass sie sich nach dem Eisbad-Fiasko «richtig schlecht» gefühlt habe.
Für ihre Follower hat sie eine dringliche Botschaft: «Also die Moral dieser Geschichte: Übertreibt es ja nicht mit dem Eisbaden.»