Darum gehts
- Heidi Klum kritisiert Shirin Davids Hit, Produzenten verteidigen die Rapperin
- Song «Gut genug» erreicht über 14 Millionen Aufrufe auf Instagram
- Über eine Million Tiktok-Soundclips zeigen weltweite Popularität des Songs
Der Streit über Shirin Davids (31) Riesenhit «Gut genug» geht in die nächste Runde: Nach Heidi Klums (51) Seitenhieb gegen die deutsche Rapperin melden sich jetzt die Produzenten des Songs zu Wort – und teilen wiederum gegen Klum aus.
In einem Interview mit der «Berliner Morgenpost» werfen sie ihr vor, die «kulturelle Relevanz» des Songs nicht zu begreifen, und kritisieren ihre Spitze gegen Rapperin David als unangemessen: «Sie weiss doch, was sie für einen Reach hat.»
«Denen fehlt die kulturelle Relevanz von Shirin David»
«Ich mag nur seinen Part», kommentiert Heidi Klum unter einem viralen Instagram-Video, in dem diskutiert wird, ob der Song «Gut genug», gesungen von Rayan und Shirin David, ohne Davids Rap-Part besser wäre. Damit sorgt das Model natürlich für Wellen: Warum schiesst sie so gegen die Rapperin, die mit dem Song gerade einen Mega-Erfolg feiert?
Denn: Gerade singt die ganze Welt «Du bist gut genuuuug», der Song ging viral, befindet sich mittlerweile in den weltweiten Spotify-Charts. US-Stars wie Wiz Khalifa (38) oder Lizzo (38) posten Videos, in denen sie versuchen, den Song nachzusingen. Auf TikTok liefen schon über eine Million Soundclips des Songs, auf Instagram erreicht das offizielle Reel über 14 Millionen Aufrufe.
Klum sei mit ihrem Kommentar zu weit gegangen, finden Christoph Erkes und Christian Meyerholz von KitschKrieg; das deutsche Produzenten-Duo hat den Song geschrieben. «Den Amerikanern fehlt die kulturelle Relevanz von Shirin David in Deutschland», schiesst Meyerholz in Richtung Heidi Klum, die zwar Deutsche ist, aber seit vielen Jahren in den USA lebt. Über Davids Rap-Text sagt er: «Die sagt Sachen, die sie sonst nicht gesagt hat. Wenn du die Ebene nicht hast, fehlt etwas.»
«Heidi, warum kommst du hier so negativ rein?»
Auch Erkes hält Klums Kommentar für einen Fehlgriff: «Meine Oma hat gesagt: ‹Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag einfach nix›.» Eine deutliche Botschaft an Klum, die dem Hoch, das David gerade erlebt, mit ihrem Kommentar einen deutlichen Dämpfer verpasste.
Erkes hält Klums Spitze gegen die Rapperin für unangebracht. Der Model-Ikone hätte bewusst sein müssen, was sie mit ihrer Aussage anrichtet: «Sie weiss doch, was sie für einen Reach hat», kritisiert Erkes. «Ich frage mich schon: Heidi, warum kommst du hier so negativ rein? Der Song hat eine positive Message, er macht den Leuten Freude.» Meyerholz ergänzt: «Etwas mehr Positivität im Internet wäre schön.»