Darum gehts
- Kanye West besuchte Art Basel Unlimited in Begleitung seiner Frau
- Bianca Censori tritt in Videoinstallation als Göttin Izanami auf
- Die Arbeit «Untitled Izanami (2025)» wird von der Galerie Lia Rumma präsentiert
Kanye West (49) hielt sich diese Woche in Basel auf. Der umstrittene US-Rapper wurde dort am Montag gesichtet und besuchte am exklusiven VIP-Tag gemeinsam mit Ehefrau Bianca Censori (31) die Art Basel Unlimited.
Ob er nur Kunst bestaunen wollte oder etwas anderes hinter seiner Anwesenheit steckte, blieb zunächst ein Geheimnis. Auch die Frage, ob der Multimillionär mit der Absicht kam, Kunstwerke zu erwerben, stand im Raum. Doch jetzt ist klar: Kanye war gar nicht wegen Kanye da – sondern wegen seiner Frau.
Censori spielt japanische Göttin
Kanye West, der bürgerlich seit einigen Jahren Ye heisst, war als Begleitung von Bianca Censori bei der berühmten Kunstmesse in Basel. Censori tritt nämlich in einer Videoperformance auf, die derzeit an der Art Basel Unlimited gezeigt wird.
Die Arbeit der italienischen Künstlerin Vanessa Beecroft trägt den Titel «Untitled Izanami (2025)» und wird von der Galerie Lia Rumma präsentiert. Darin ist Censori in der Rolle der Izanami zu sehen, deren Name sie einer Göttin in der japanischen Mythologie verdankt. Das Video soll in Tokio (Japan) gedreht worden sein.
Die Videoinstallation zeigt zahlreiche Aufnahmen von Censori, teils wenig oder gar nicht bekleidet. In dem Ausstellungsraum, in dem das Video gezeigt wird, stehen ergänzend dazu verschiedene Skulpturen – Körperfragmente, ein Spitalbett, ein Stuhl und eine Lampe.
Bianca Censori ist nicht nur Kanye Wests zweite Ehefrau nach Kim Kardashian (45); die Australierin ist auch Performancekünstlerin und studierte Architektin.
Wests Basel-Auftritt überrascht
Dass sich Kanye West überhaupt in Basel blicken liess, dürfte für manche eine Überraschung gewesen sein. Ein Konzert von ihm, das für Ende Juni 2026 im St. Jakob-Park geplant war, wurde vom FC Basel wegen Wests antisemitischer Aussagen abgesagt. Es sei nicht «im Einklang mit unseren Werten», dem Künstler eine Plattform zu bieten.
West fiel in den vergangenen Jahren immer wieder mit rassistischen und antisemitischen Aussagen auf und verlor lukrative Markendeals. 2025 bezeichnete er sich selbst als Nazi, verkaufte T-Shirts mit Hakenkreuzen und veröffentlichte den Song «Heil Hitler».
West bekommt zunehmend Schwierigkeiten, in Europa überhaupt noch auftreten zu dürfen. Zuletzt verweigerte ihm die britische Regierung die Einreise.