Wildpflanzen im Alltag
Dieses «Unkraut» ist ein echtes Natur- und Gesundheitswunder

Diese Pflanze wird oft übersehen, dabei ist sie ein Alleskönner: Der Spitzwegerich heilt Husten, schützt die Haut und findet Platz in der Küche. Von April bis August entfaltet er seine volle Kraft – gratis und überall verfügbar.
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Viel mehr als nur ein hübsches Wiesenkraut: Der Spitzwegerich
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Spitzwegerich: Heilpflanze und Wildgemüse wächst fast überall in der Schweiz
  • Blätter enthalten Vitamin C, Schleimstoffe, Zink – ideal von April bis August
  • Essbar als Salat, Tee, Sirup, Pesto oder gedünstet wie Spinat
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Die hübsche Pflanze wächst überall – auf Wiesen, am Strassenrand, in Parks und sogar mitten im Garten. Und doch wird sie meist achtlos zertreten oder als Unkraut entfernt. Kaum jemand ahnt, dass sich direkt unter unseren Füssen eine der vielseitigsten Heil- und Wildpflanzen der Natur verbirgt.

Die Rede ist vom Spitzwegerich (Plantago lanceolata), einer unscheinbaren Pflanze, die in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten geschätzt wird und sogar in der Küche überraschen kann.

Ein Überlebenskünstler wächst überall

Spitzwegerich ist extrem anpassungsfähig. Du findest ihn:

  • Auf Wiesen und Weiden
  • Entlang von Strassen und Wegen
  • In Parks, Feldern und Gärten
  • Von Tieflagen bis in höhere Bergregionen

Die Wildpflanze wächst fast überall dort, wo etwas Licht und Erde vorhanden ist und gilt deshalb oft fälschlicherweise als störendes Unkraut.

Wann man Spitzwegerich am besten sammelt

Die Blätter erscheinen bereits im Frühling. Besonders wertvoll sind sie von April bis August – idealerweise vor der Blüte, wenn sie besonders zart sind.

Die jungen Blätter sind essbar und können deine Ernährung und die Gesundheit bereichern.
Foto: Getty Images

In dieser Zeit enthalten sie die meisten Wirkstoffe und eignen sich sowohl für Heilzwecke als auch für die Küche.

Warum diese Pflanze so wertvoll ist

Spitzwegerich enthält unter anderem Schleimstoffe, Gerbstoffe, Vitamin C und K sowie Mineralstoffe wie Zink und Silizium.

Traditionell wird er hier eingesetzt:

  • Bei Husten und Atemwegsbeschwerden
  • Zur Unterstützung der Verdauung
  • Bei kleinen Hautverletzungen oder Insektenstichen
  • Zur allgemeinen Entlastung des Körpers

Seine schleimlösenden Eigenschaften machen ihn besonders beliebt bei trockenem Reizhusten.

Auch essbar – und überraschend vielseitig

Was viele nicht wissen: Auch die jungen Blätter sind essbar und können deine Ernährung bereichern.

So kannst du die Heilpflanze verwenden:

Tee: aus getrockneten Blättern gegen Husten und zur Beruhigung.
Salat & Smoothies: junge Blätter roh verwenden.
Wie Spinat: kurz gedünstet mit Knoblauch oder Zwiebeln.
Omelett oder Rührei: fein gehackt als grüne Zutat.
Pesto: kombiniert mit Nüssen und Öl.
Suppen: wie anderes Wildgemüse kurz mitgekocht.
Sirup: traditionell gegen Husten, besonders beliebt bei Kindern.

Auch in Teigen oder Füllungen kann Spitzwegerich überraschend gut funktionieren.

So nutzt du ihn sicher

Wichtig ist, nur Pflanzen aus sauberen Gebieten zu sammeln, nicht direkt an Strassen oder stark frequentierten Wegen. Beginne beim Kochen mit kleinen Mengen, um Geschmack und Verträglichkeit zu testen.

Ein unterschätzter Schatz unter unseren Füssen

Der Spitzwegerich ist viel mehr als ein Unkraut. Er ist Heilpflanze, Wildgemüse und Alltagshelfer in einem. Wer genauer hinschaut, entdeckt in ihm eine kostenlose, natürliche Zutat für Gesundheit und Küche – direkt vor der Haustür.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dobruchut.sk, dem slowakischern Online-Koch‑ und Food‑Portalteil des Nachrichtenportals Aktuality.sk welches zu Ringier gehört.

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